Onlinekunden schätzen bekannte Bezahlverfahren. Fehlen diese bei einem Anbieter, droht Kaufabbruch. Wer auf populäre Dienste setzt, dem winken Umsatzsteigerungen.
Was will die Zielgruppe?
Auch eine Integration der Verfahren Prepaid-Karten (58,1 Prozent), Kreditkarte (57,9 Prozent), Kauf auf Rechnung (56,6 Prozent) oder Sofort-Überweisung (33,1 Prozent) haben bei den befragten Händlern die Umsätze um elf Prozent oder mehr ansteigen lassen.
"Es kommt dabei nicht darauf an, möglichst viele Zahlungsmethoden anzubieten, sondern die von den jeweiligen Zielgruppen gewünschten. Dabei spielt auch die Möglichkeit, die Retourenquote zu senken, häufig eine wichtige Rolle", sagt Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.
Wie wichtig der richtige Zahlungsmix für Onlineshops ist, zeigt auch die Konsumentenperspektive: Lediglich knapp acht Prozent der für die Studie befragten Konsumenten würden ohne Probleme auf ein alternatives Zahlungsverfahren ausweichen, sollte ihr Lieblingszahlverfahren nicht angeboten werden.
