Onlinekunden bezahlen gerne per PayPal

Onlinekunden bezahlen gerne per PayPal

Onlinekunden schätzen bekannte Bezahlverfahren. Fehlen diese bei einem Anbieter, droht Kaufabbruch. Wer auf populäre Dienste setzt, dem winken Umsatzsteigerungen.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Fehlen eines bestimmten Zahlungsverfahrens kann demnach zu Kaufabbrüchen führen. Ist das vom Kunden bevorzugte Zahlungsverfahren aber vorhanden, locken wiederum Umsatzsteigerungen. Laut Studie können Onlinehändler vor allem bei der Einführung von PayPal und Amazon Payments mit besseren Erlösen rechnen. Rund 76 Prozent beziehungsweise 65 Prozent der befragten Onlinehändler registrierten nach der Einführung dieser Zahlungsverfahren einen Umsatzanstieg.

Was will die Zielgruppe?

Auch eine Integration der Verfahren Prepaid-Karten (58,1 Prozent), Kreditkarte (57,9 Prozent), Kauf auf Rechnung (56,6 Prozent) oder Sofort-Überweisung (33,1 Prozent) haben bei den befragten Händlern die Umsätze um elf Prozent oder mehr ansteigen lassen.

"Es kommt dabei nicht darauf an, möglichst viele Zahlungsmethoden anzubieten, sondern die von den jeweiligen Zielgruppen gewünschten. Dabei spielt auch die Möglichkeit, die Retourenquote zu senken, häufig eine wichtige Rolle", sagt Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Wie wichtig der richtige Zahlungsmix für Onlineshops ist, zeigt auch die Konsumentenperspektive: Lediglich knapp acht Prozent der für die Studie befragten Konsumenten würden ohne Probleme auf ein alternatives Zahlungsverfahren ausweichen, sollte ihr Lieblingszahlverfahren nicht angeboten werden.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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