Personalisierter Webshop: Zwischen "Hach" und "Huch"

Personalisierter Webshop: Zwischen "Hach" und "Huch"

Wenn Kunden im Laden mit Namen begrüsst werden, der Verkäufer schon weiß, welchen Stil und welche Farben der Kunde bevorzugt, dann entlockt das wohl jedem ein "Hach". Nicht so im Web. Da verschluckt sich mancher vor Schreck beim Shoppen auf der Couch am Knabberkeks, wenns persönlich wird. Im W3B Report "MeCommerce" hat Fittkau & Maaß eruiert, wie die Deutschen die Personalisierung im Web empfinden und welche Folgerungen sich daraus ableiten lassen.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
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Kernergebnis: Die Deutschen sind in zwei Lager gespalten. 41 % stehen dem Me-Commerce positiv gegenüber, 41 Prozent gruselt es da eher. 18 Prozent haben keine Meinung.
Zugleich zeigt sich, dass die Befürworter personalisierter Webshops eher jünger sind und ein trend- und markenorientiertes Einkaufsverhalten zeigen.

Fittkau & Maaß empfiehlt daher, bei der Personalisierung im Webshop zielgruppenorientiert zu agieren. Simpel gesagt: Keine Personalisierung im Webshop für bequeme Senioren-Schuhe, reichlich Personalisierung im Shop für Lifestyle-Artikel für Hipster.

Susanne Fittkau stellt die Ergebnisse des Reports auf dem etailment Summit Anfang Oktober in Berlin erstmals ausführlich vor. Dann werden auch die Wirkung personalisierter Shops, Varianten und die Perfomance unterschiedlicher Lösungen thematisiert.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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