
Personalisierung oder Bestseller? Was im Newsletter besser verkauft
Newsletter bringen Umsatz, reizen zum Kauf. Je besser die Inhalte aufbereitet sind, desto eher klickt sich der Kunde wieder durch den Webshop. Eine Gretchenfrage dabei lautet: Empfiehlt man dem Kunden Bestseller aus der Reihe "Wird immer wieder gerne genommen" und bleibt damit auf einer vergleichsweise sicheren Seite, oder verweist man auf personalisierte Empfehlungen mit all den Nebenwirkungen, die eine Personalisierung haben kann. Epoq Internet Services hat für Design3000 die Probe aufs Exe...
In einem A/B-Test über 47 Testtage hat der Softwarehersteller Epoq getestet, welche Auswirkungen auf den Empfänger zugeschnittene Produktempfehlungen im Newsletter im Vergleich zur Aussendung von einfachen Topsellern haben.
Dabei kam heraus, dass sich mit Personalisierung eine Umsatzsteigerung um 150 Prozent erreichen lässt. Auch eine Steigerung der Conversion Rate um 65 Prozent und eine Steigerung der Klickrate um 46 Prozent wurden registriert.
Genutzt wurden dafür die Daten von Kunden, über die bereits eine entsprechende Daten-Historie vorlag. Diese Test-Empfänger erhielten in ihrem Newsletter personalisierte Produktempfehlungen, die in Echtzeit – also beim Öffnen des Newsletters – berechnet und ausgespielt wurden. Die Vergleichsgruppe erhielt nur eine Übersicht der aktuellen Topseller angezeigt.
Hier kann die Kurzstudie angefordert werden.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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