Planinsolvenz: Erhalten statt abwickeln

Planinsolvenz: Erhalten statt abwickeln

Schlecker strebt ein Planinsolvenzverfahren an. Es geht bei darum, dass der Drogeriekonzern nicht zerschlagen wird.Die sogenannte Planinsolvenz ...

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Bei der Planinsolvenz oder strukturierten Insolvenz bleibt - abweichend vom "normalen" Insolvenzverfahren - die alte Geschäftsführung im Amt, der bestellte Insolvenzverwalter tritt nur beratend auf.

Vom Sanierer begleitet

Die Planinsolvenz wird in der Regel von einem Sanierer begleitet, der zusammen mit der Unternehmensführung vor der Antragstellung den Insolvenzplan ausarbeitet. Über den zusammen mit dem Insolvenzantrag beim Amtsgericht eingereichten Plan entscheiden dann die Gläubiger.

Wenn es eine Perspektive für den Fortbestand des Unternehmens gibt, soll es den Verfahrensbeteiligten durch diesen Plan ermöglicht werden, im Insolvenzverfahren ganz oder teilweise von der Insolvenzordnung abzuweichen. Der Plan soll vor allen Dingen ermöglichen, zumindest überlebensfähige Unternehmensteile zu erhalten, statt das Unternehmen zu zerschlagen.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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