Polizei bekämpft Geldfälscher erfolgreich

Polizei bekämpft Geldfälscher erfolgreich

2 Min.Aktualisiert am
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Das Falschgeldaufkommen ist in Deutschland rückläufig. Die Bundesbank führt die geringe Zahl von Blüten auf die gute Polizeiarbeit zurück. Händler müssen aber weiter wachsam bleiben.

Im vergangenen Jahr war die Zahl der Blüten in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit Einführung des Eurobargeldes im Januar 2002 gefallen. "Mit rund 39.000 falschen Banknoten im Gegenwert von 2,1 Millionen Euro hat sich das Aufkommen gegenüber dem Spitzenjahr 2004 mehr als halbiert", betonte Thiele.

Allerdings sei das Problem der kriminellen Geldfälschung mit den Polizeierfolgen nicht aus der Welt, erklärte Thiele: "Vielmehr wichen die Täter und ihre Hintermänner, die zumeist der Organisierten Kriminalität zuzuordnen sind, teilweise auf andere Länder aus, in denen sie einen geringeren Ermittlungsdruck beziehungsweise weniger harte Strafen als in Deutschland erwarteten."

Einzelhandel als Eintrittstor für Fälschungen

Noch viel deutlicher wird der Trend der Fälscherbanden, bei der Herstellung der Blüten aufs Ausland auszuweichen, betonte Thiele: "Bislang ist keine Fälscherwerkstatt von überregionaler Bedeutung in Deutschland bekanntgeworden. Das bedeutet, dass Fälschungen erst aus dem Ausland eingeschleust werden müssen, um hier in Umlauf gebracht zu werden."

Rein rechnerisch komme jeder Bürger in Deutschland nur einmal in 2.000 Jahren mit Falschgeld in Berührung, schreibt Thiele. Tatsächlich sei das Risiko sogar noch niedriger. Denn Fälscher versuchten meist über Käufe im Einzelhandel, ihre Blüten unters Volk zu bringen, um dafür echtes Wechselgeld zu erhalten.

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