
Prokon, Weltbild, Burger King: Insolvenzen 2014
Ein Windenergieunternehmen, ein katholischer Verlag und ein Betreiber von Burger-King-Filialen zählen zu den prominentesten Insolvenzen im Wirtschaftsjahr 2014.
David WöllensteinRedakteurBurger King-Filialbetreiber Yi-Ko: Bereits im April hatten Recherchen der RTL-Sendung "Team Wallraff - Reporter Undercover" Yi-Ko in Bedrängnis gebracht. Die Vorwürfe: In den Burger-King-Restaurants, die Yi-Ko als Lizenznehmer betreibt, gebe es Hygienemängel und die Arbeitsbedingungen seien schlecht. Yi-Ko gelobte Besserung, doch Burger King entzog Yi-Ko die Lizenz, 89 Restaurants mit rund 3.000 Beschäftigten mussten schließen. Im Dezember meldete Yi-Ko Insolvenz an, doch inzwischen gibt es wieder Hoffnung für die Mitarbeiter: Der Insolvenzverwalter einigte sich mit Burger King. Die Filialen sollten bald wider öffnen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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