Quelle-Erben verkaufen Arcandor-Aktien

Quelle-Erben verkaufen Arcandor-Aktien

Der Einfluss der Quelle-Erben bei Arcandor hat sich nach massiven Aktienverkäufen verringert. Der sogenannte Schickedanz-Pool wurde aufgelöst, die Familie hat keine Sperrminorität mehr.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Am Anteil der Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz ändere sich allerdings nichts. Dieser liege weiterhin bei 21,53 Prozent. Vielmehr habe Schickedanz' Neffe Martin Dedi sich von der Hälfte seines bei bisher bei 5,21 Prozent liegenden Arcandor-Anteils getrennt. Sein Anteil liege nun noch bei 2,57 Prozent.

Pool wurde aufgelöst

Zugleich sei der Pool der drei Quelle-Familienmitglieder aufgelöst worden. Neben Martin Dedi und Madeleine Schickedanz besitze ihr Mann Leo Herl einen Anteil von 0,001 Prozent.

Mit dem Aktienverkauf unterschreite der bisherige Schickedanz-Pool die Sperrminorität, womit sich theoretisch sein Einfluss auf Entscheidungen bei der Hauptversammlung verringere, sagte ein Arcandor-Sprecher.

Da aber zu Hauptversammlungen nie alle Aktionäre erschienen, kämen die Quelle-Erben faktisch auf rund 30 Prozent, womit sie weiterhin Einfluss auf wichtige Unternehmensentscheidungen hätten. Die Gründe für die Auflösung des Pools seien Arcandor nicht bekannt.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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