
Real mit neuer Unternehmensführung
Didier Fleury ist zum Chef von Real aufgestiegen. Das SB-Warenhaus soll effektiver und schlagkräftiger werden, sagt der Chef des Mutterkonzerns Metro.
Thomas RehmRedakteurNonfood bleibt schwieriges Segment
In der Vergangenheit hatte es immer wieder Gerüchte über einen möglichen Verkauf der Warenhauskette gegeben. Metro weist darauf hin, dass es verschiedene Optionen für das Unternehmen gibt: Verbleib im Metro-Verbund, Teilverkauf oder vollständige Abgabe.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz von Real unter anderem durch die Aufgabe von Standorten um gut zwei Prozent auf 11,2 Milliarden Euro geschrumpft, im ersten Halbjahr legte er aber wieder leicht zu. Operativ erwirtschaftete die Metro-Tochter 2011 mit 62.500 Mitarbeitern, darunter 38.800 in Deutschland, einen Gewinn von 134 Millionen Euro. Als schwierig gilt vor allem das Geschäft im Nicht-Lebensmittelbereich.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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