
Rehberg verlässt Penny
Die Rewe-Tochter Penny verliert in diesem Jahr mächtig an Boden. Jetzt reagiert der Konzern und trennt sich vom Chef des Discounters.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentDickes Minus
So hatte Caparros kürzlich in einem Interview der "Wirtschaftswoche" gesagt: "In Deutschland ist Penny die Nummer vier im Markt. Das ist zwar ein undankbarer Platz, aber es kann trotzdem nicht sein, dass sich Penny so schwertut." Der Discounter brauche vor allem ein schärferes Profil. Nach Angaben aus Konzernkreisen hat sich der Umsatz nicht erwartungsgemäß entwickelt.
Rehbergs Vertrag war bis zum Jahr 2013 datiert.
Laut "Süddeutscher Zeitung" soll Penny seit Anfang des Jahres flächenbereinigt rund fünf Prozent des Umsatzes eingebüßt haben. Im Ausland sollen die Discountgeschäfte von Rewe sogar noch schlechter laufen, von einem zweistelligen Minus ist die Rede. Operativ verdiene Penny gerade noch Geld, schreibt das Blatt und beruft sich dabei auf Konzernkreise.
Der Lebensmitteleinzelhandel ist seit geraumer Zeit geprägt von einem harten Preiskampf. Penny hatte erst Anfang dieser Woche die Preise für 30 Produkte gesenkt und damit auf neuerliche Nachlässe von Discounterprimus Aldi reagiert.

Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
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