
Rewe bleibt dem 1. FC Köln treu
Der Sponsoringwert einer Fußballmannschaft hängt nicht immer vom Tabellenplatz ab: Rewe bleibt Hauptgeldgeber des 1. FC Köln, obwohl das Team sportlich nur wenig hermacht.
Björn BöerChefredakteurStillschweigen über die Details
Doch zumindest wirtschaftlich können die "Geißböcke" in eine rosige Zukunft blicken. Die Rewe Group hat ihren Vertrag als Hauptsponsor des 1. FC Köln frühzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Damit wird der Kölner Handels- und Touristikkonzern auch in der Saison 2010/2011 auf den Trikots der Mannschaft präsent sein. Über die Details der Vertragsverlängerung wurde Stillschweigen vereinbart.
"Wir sind mit der Zusammenarbeit mit dem 1. FC Köln und der öffentlichen Wirkung unseres Engagements sehr zufrieden", erklärte Alain Caparros, Rewe-Vorstandsvorsitzende. Der Präsident des 1. FC Köln Wolfgang Overath sagte: "Das Vertrauen, dass die Rewe in uns setzt, wollen wir auch in Zukunft weiter ausbauen."
Auch bei Energie auf der Brust
Rewe ist seit dem 1. Juli 2007 Hauptsponsor des Geißbock-Teams. Das Engagement wird auch in den Supermärkten des Konzerns sichtbar: In rund 170 Rewe-Märkten in der Kölner Region und dem Umland sind Fanartikel des 1. FC Köln zu erwerben. Darüberhinaus ist FC-Stürmer Lukas Podolski seit Beginn dieser Bundesliga-Saison Werbepartner der bundesweit mehr als 3.300 Rewe-Supermärkte.
Die Rewe Group engagiert sich stark im Fußball. Der Kölner Konzern ist sogenannter Ernährungspartner des Deutschen Fußball-Bundes. Zudem ist der Händler als Trikotsponsor indirekt auch in der zweiten Liga vertreten. Die Discounttochter Penny ist seit dieser Saison Werbepartner von Energie Cottbus.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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