
Rewe greift im Onlinehandel an
Investieren, bevor die Konkurrenz das Geschäft dominiert. So lautet die Botschaft von Rewe-Chef Alain Caparros für den eigenen Onlinehandel. Der Konzern will künftig auch Kosmetik im Internet anbieten.
Thomas RehmRedakteurWann kommt Amazon fresh?
"Wir müssen dabei sein, sonst nehmen uns andere das Geschäft ab", sagte Caparros mit Blick auf Amazon. Der Rewe-Chef geht davon aus, dass der amerikanische E-Commerce-Riese bald auch in Deutschland seinen Lebensmitteldienst Amazon Fresh starten wird: "Da wird etwas kommen. Wir wissen, dass sich Amazon Lagerstandorte angeschaut hat, und es werden gerade auch Mitarbeiter rekrutiert." Caparros sieht neue Player wie Amazon als "Weckruf, noch mehr zu investieren und zu experimentieren".
Doch auch im stationären Handel sieht der Manager noch Wachstumspotenzial - etwa bei City-Shops für den schnellen Bedarf wie sie Rewe unter dem Namen Rewe-ToGo entwickelt hat. "Rewe-ToGo werden wir jetzt deutschlandweit ausrollen. In den kommenden Jahren sehen wir Potenzial für 400 bis 500 solcher Märkte", sagte Caparros.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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