Rossmann forciert Integration von IhrPlatz

Rossmann forciert Integration von IhrPlatz

Der Drogeriemarktbetreiber Rossmann will in diesem Jahr im großen Stil sämtliche übernommenen Filialen des ehemaligen Konkurrenten IhrPlatz umbauen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Gruppe von Firmengründer Dirk Roßmann mit Sitz in Burgwedel bei Hannover hat nach eigenen Angaben 2.000 Mitarbeiter übernommen und 16 Läden komplett umgebaut.

Alter Schriftzug, neues Sortiment

Obwohl das Bundeskartellamt im Juli 2012 den Einstieg bei 104 der insgesamt 490 IhrPlatz-Läden bewilligt hatte, hat Rossmann bisher nur 90 übernommen. Bei 10 Läden hätten sich die Vermieter gesperrt, bei vier liefen noch Verhandlungen, erklärte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur dpa. Der Umbau soll 2013 abgeschlossen werden.

In der Zwischenzeit haben die nicht komplett umgerüsteten IhrPlatz-Läden zwar weiterhin den alten Firmen-Schriftzug, doch sind Sortiment, Vertriebsnetz und Kassensysteme bereits umgestellt. Rossmann hatte nach der Schlecker-Insolvenz Ende Januar zunächst ein grundsätzliches Interesse an Schlecker- und IhrPlatz-Geschäften in guter Lage bekundet.

Feinkost an den Bahnhöfen

Die meisten übernommenen Filialen liegen in Nordrhein-Westfalen, sowie in Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Im August hatte Rossmann für seine Bahnhofs-Märkte eine eigene neue Vertriebslinie bekanntgegeben.

Nach Übernahme von 20 IhrPlatz-Bahnhofsfilialen ist Rossmann in nun 33 deutschen Haupt-, Fern- und Regionalbahnhöfen vertreten. Rossmann hat dort auch Fein- und Tiefkühlkost, Wurstwaren, Molkereiprodukte und Brot im Sortiment und die Süßwaren- und Getränkesortimente erweitert.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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