Rossmann überrascht sich selbst

Rossmann überrascht sich selbst

Die Drogeriemarktkette Rossmann legt stärker zu als sie selbst erwartet hat. In Deutschland steigt der Umsatz, noch deutlicher ist das Plus allerdings im Ausland. Rossmann plant über 200 neue Filialen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Wie zuletzt legte der Konzern im Ausland stärker zu als im Inland. In Deutschland erzielten 1991 Märkte ein Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 5,75 Milliarden Euro. Die Auslandsgesellschaften in Polen, Ungarn, Tschechien, der Türkei und Albanien steigerten den Umsatz fast doppelt so stark, sie legten um 14,1 Prozent auf 2,11 Milliarden Euro zu.

Expansion geht weiter

Das von Dirk Roßmann 1972 gegründete Unternehmen zählt nunmehr 3.466 Märkte und beschäftigt 47.400 Mitarbeiter - davon 29.000 in Deutschland. Dieses Jahr sollen hierzulande 140 neue Filialen entstehen, 120 neue sind im Ausland geplant. Details zur Bilanz will Rossmann im Frühling präsentieren. Im Einzelhandel ist unter anderem das Wachstum auf der bestehenden Fläche eine wichtige Kennzahl.

Zum Gewinn macht das als GmbH firmierende Familienunternehmen nur vage Angaben. Laut Bundesanzeiger, wo die Konzernbilanz verzögert erscheint, kamen 2013 unterm Strich gut 185 Millionen Euro zusammen - 9 Prozent mehr als 2012. Neben der Familie Roßmann hält der Investor A.S. Watson 40 Prozent am Konzern. Einen größeren Umsatz erzielt hierzulande in der Branche nur noch die Drogeriemarktkette dm aus Karlsruhe.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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