Schlecker will besseres Image - auch in Österreich

Schlecker will besseres Image - auch in Österreich

Die Drogeriemarktkette Schlecker will das Image des schlechten Arbeitgebers loswerden - auch in Österreich. Nun wurde dort eine erste Vereinbarung mit der Gewerkschaft erzielt.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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"Die Verhandlungen sind auf einem sehr guten Weg", wird der stellvertretende GPA-Bundesgeschäftsführer Karl Proyer in der Zeitung "Wirtschaftsblatt" zitiert.

Die erste Vereinbarung gibt es auch schon: Rückwirkend zum 1. April bekommen bei Schlecker auch Teilzeitmitarbeiter einen Zuschlag, wenn sie Überstunden machen. Das haben Schlecker und GPA nun angekündigt.

Kritisiert werden von der Gewerkschaft nach wie vor die häufigen Taschenkontrollen, doch auch hier gibt es laut Proyer "konstruktive Gespräche".

Neuer Umgang mit Mitarbeitern

Die Schlecker-Nachkommen Meike und Lars Schlecker, die nun das Unternehmen führen, wollen einen neuen Umgang mit den Beschäftigten verankern. Als erster Schritt werden neue Führungsgrundsätze durchgesetzt - für die Verkaufsleiter von bis zu 400 Geschäften bis zum Leiter einer einzelnen Filiale.

Zum neuen Image gehören auch die Neuausrichtung als Nahversorger, die Schaltung "sympathischer" TV-Spots sowie der neue Slogan "For You. Vor Ort".

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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