Shoefitr: Die Aschenputtel-App

Shoefitr: Die Aschenputtel-App

Augmented Reality-Anproben, virtuelle Umkleidekabinen oder clevere rechnende Tools, um die passende Größen zu finden, gibt es reichlich. Einige erzeugen Wow-Effekte, kneifen aber bei der Umsetzung oder beim tatsächlichen Nutzen für das Unternehmen. Wenn aber der US-Händler Running Warehouse sagt, dass er mit der Shoefitr App Retouren tatsächlich reduziert und den Profit um 2,5 Prozent ges

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
Teilen

Augmented Reality-Anproben, virtuelle Umkleidekabinen oder clevere rechnende Tools, um die passende Größen zu finden, gibt es reichlich. Einige erzeugen Wow-Effekte, kneifen aber bei der Umsetzung oder beim tatsächlichen Nutzen für das Unternehmen.  Wenn aber der US-Händler Running Warehouse sagt, dass er mit der Shoefitr App Retouren tatsächlich reduziert und den Profit um 2,5 Prozent gesteigert hat, dann lässt das aufhorchen.  

 20 Prozent der Kunden nutzen die App bereits. Nicht nur weil sie das Shoppingerlebnis steigert, sondern auch die eigene Mühe reduziert, unpassende Schuhe zurückzuschicken. Das System funktioniert so ähnlich wie die Größenabfrage "True Fit" bei Macys aber deutlich einfacher und mit weniger Klicks.  

Man gibt die Größe seiner bisherigen Schuhmarke und das entsprechende Modell an. Beispielsweise einen Laufschuh von Adidas. Wer das Modell nicht mit Namen kennt, bekommt auch entsprechende Bilder angezeigt. Die Angaben werden dann in einer Datenbank mit den Größen anderer Hersteller gematcht und der Kunden erhält dann beispielsweise einen Größenvorschlag  für den von ihm bei Einkauf ausgewählten Schuh von Nike. Einziger Nachteil: Wenn Sie Treter haben, die Ihnen etliche Jahre gute  Dienste geleistet haben, dann dürften sie kaum noch in der Datenbank zu finden sein. (via)

Teilen
OK
Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.