
Sieben Millionen Deutsche kaufen Pillen im Netz
7,1 Millionen Deutsche haben bereits Arzneimittel im Web bestellt. Vor allem die Kunden zwischen 50 und 64 Jahren mögen Internetapotheken.
Thomas RehmRedakteurVorsicht vor dubiosen Anbietern
Allerdings bieten auch dubiose Anbieter im Internet Medikamente zum Kauf an. Vor allem Lifestyle-Produkte wie Potenzpillen, Haarwuchsmittel, Diätkapseln oder Präparate zum Muskelaufbau würden von den schwarzen Schafen angepriesen: Weil es sich hierbei um gefälschte, nicht zugelassene oder falsch dosierte Medikamente handeln könne, sollte man bei diesen vermeintlichen Schnäppchen vorsichtig sein, warnt der Verband. Der erste Schritt sollte daher immer ein Blick ins Impressum der Homepage des jeweiligen Anbieters sein. Wer ganz sicher gehen möchte, prüft im Versandapothekenregister, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt.
Online-Register für mehr Sicherheit
Seit Ende April 2009 bietet das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) ein Online-Register im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit an. Auf der Internetseite www.dimdi.de in der Rubrik "Arzneimittel" kann das täglich aktualisierte Versandapothekenregister aufgerufen werden. Eingetragen sind dort nur Internet-Apotheken, die über eine behördliche Erlaubnis zum Versand von Arzneimitteln verfügen.
rdu

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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