Gewaltiges Wachstum: So mobil shoppen die US-Kunden

Gewaltiges Wachstum: So mobil shoppen die US-Kunden

Manch ein deutscher Online-Händler mit einem schwachbrüstigen mobilen Webshop tröstet sich damit, dass mobile Shopping hierzulande noch ein zartes Pflänzchen ist. Dabei sollte die explosionsartige Entwicklung des E-Commerce Warnung genug sein. Der Wandel zum Shopping via Tablet und Smartphone könnte auch hierzulande schneller kommen als gedacht. Zahlen für die USA zeigen einen rasanten Anstieg beim Mobile Commerce.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Kein Wunder: Mit der wachsenden Verbreitung von Smartphones und Tablets wird das impulsive Shopping während des TV-Werbeblocks zum Nebenbei-Vergnügen. Der Kunde ist schließlich faul. Warum aufstehen, wenn das iPad griffbereit liegt? Weil der Kaufvorgang im Webshop Nervensache ist? Nein. Dann geht es eben in den nächsten Shop.

12 Prozent der US-Umsätze im E-Commerce in den USA wurden im 4. Quartal 2012 mobil erwirtschaftet, sagt eine Untersuchung von Comscore. Laut IBM Online Retail Index stiegen die Umsätze via Mobil im 1. Quartal 2013 um 31 Prozent. Der Index verortet den Mobile-Anteil derzeit bei 17,1 Prozent.
Da klingt der von eMarketer prognostizierte Marktanteil von 24 Prozent für 2016 fast schon konservativ geschätzt.

Die Dringlichkeit, sich jetzt dem Wandel der Einkaufskanäle zu widmen, unterstreicht US-Zahlenmaterial, das Invesp infografisch zusammengestellt hat. Das macht klar: Wer nicht den Anschluss verlieren will, der braucht eine Mobil-Strategie. Denn die mobilen Zögerer von heute, sind die "stationären Händler" von morgen. US Mobile Commerce Sales- Statistics and Trends

Infographic by- Invesp

Beispiele und Aspekte auf dem Weg zum mobilen Shop hat kürzlich Internet World lesenswert zusammengefasst.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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