Manch ein deutscher Online-Händler mit einem schwachbrüstigen mobilen Webshop tröstet sich damit, dass mobile Shopping hierzulande noch ein zartes Pflänzchen ist. Dabei sollte die explosionsartige Entwicklung des E-Commerce Warnung genug sein. Der Wandel zum Shopping via Tablet und Smartphone könnte auch hierzulande schneller kommen als gedacht. Zahlen für die USA zeigen einen rasanten Anstieg beim Mobile Commerce.
12 Prozent der US-Umsätze im E-Commerce in den USA wurden im 4. Quartal 2012 mobil erwirtschaftet, sagt eine Untersuchung von Comscore. Laut IBM Online Retail Index stiegen die Umsätze via Mobil im 1. Quartal 2013 um 31 Prozent. Der Index verortet den Mobile-Anteil derzeit bei 17,1 Prozent.
Da klingt der von eMarketer prognostizierte Marktanteil von 24 Prozent für 2016 fast schon konservativ geschätzt.
Die Dringlichkeit, sich jetzt dem Wandel der Einkaufskanäle zu widmen, unterstreicht US-Zahlenmaterial, das Invesp infografisch zusammengestellt hat. Das macht klar: Wer nicht den Anschluss verlieren will, der braucht eine Mobil-Strategie. Denn die mobilen Zögerer von heute, sind die "stationären Händler" von morgen.
Infographic by- Invesp
