Im Kern kundenfokussierter Proximity-Lösungen steht häufig ein „Call-to-action“, der Kunden zu einer bestimmten Reaktion auffordert. Aus dem jeweilig aktuellen, produktbezogenen Mindset der Kunden und deren Verhalten lässt sich ablesen, welche Absicht ein Kunde verfolgt und entsprechend darauf eingehen.
Der Entdecker
Kunden im Stöbermodus sind auf der Suche nach dem für sie passendsten Produkt, haben aber keinen akuten Bedarf. Proximity-Lösungen identifizieren sie an einer langen Verweildauer oder daran, dass das Kundensmartphone mit vielen im Geschäft verteilten Sendern in Kontakt kommt. Die Ansprache dieser Kunden mittels Beacon und Co. sollte sich daher darauf konzentrieren, die Produktvorteile einzelner Angebote in den Vordergrund zu stellen und diese oder den Preis zu personalisieren, um die Kunden zu aktivieren.
Kunden, die unter Druck einkaufen, haben ein unmittelbares Bedürfnis, ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Proximity-Lösungen erkennen sie an ihrem zielstrebigen Weg durch das Ladengeschäft, bei dem sie die verteilten Sender in kurzer Zeit passieren, um dann in Reichweite eines Senders Halt zu machen. Werbetreibende sollten diesen das Auffinden der gewünschten Ware mithilfe von Proximity-Technologien erleichtern und sich kommunikativ darauf fokussieren, wie der Kunde von einem höherwertigen Produkt überzeugt werden kann.
Der Routine-Shopper
Kunden, die einen Routine-Einkauf erledigen, halten sich wiederkehrend im selben Gang auf. Sie können via Proximity-Technologien über Kommunikation der Vorteile der für gewöhnlich gekauften Ware erreicht und so in ihrer Produktwahl bestätigt werden. Dies steigert die Conversion Rates.
Proximity-Technologien verstärken Kaufentscheidungen
Proximity-Technologien, die mit dem Smartphone der Konsumenten verbunden sind, nehmen eine „Verstärkerrolle“ in der gesamten Customer Journey ein. Von der ersten Wahrnehmung eines Produkts über Evaluation, Kauf, Wiederkauf und Weiterempfehlung. Die vielfältigen Touchpoints bieten Werbetreibenden dabei zahlreiche Gelegenheiten, den Dialog über solche Technologien aufzunehmen oder fortzuführen und so den Kaufprozess und die Markenbindung positiv zu beeinflussen.
„Smarte Technologien verzahnen physische Objekte, Medien und den stationären Handel mit digitalen Inhalten. Damit sind sie das richtige Werkzeug, um diese digitalisierten Touchpoints, die heute großenteils über mobile Geräte erfahren werden, realisieren zu können. Denn digitale Touchpoints sind im Kaufprozess von Anfang an mit dabei, entscheidend für den Kaufabschluss und wertvoll für die langfristige Kundenbeziehung über den Sale hinaus“, sagt Brandao.
Zum Leitfaden
Der Leitfaden „Proximity Solutions - Smarte Technologien für digitale Touchpoints“ stellt die wesentlichen Proximity-Technologien vor und bietet einen Überblick sowie Hilfestellung beim Einsatz. Er kann hier als pdf heruntergeladen werden.
