Solvemate - Kundenprobleme in Rekordzeit lösen

Solvemate - Kundenprobleme in Rekordzeit lösen

Jede Kundenanfrage oder -reklamation ist eine große Chance für einen Onlinehändler, sich als servicestarkes Unternehmen zu zeigen. Chatbots sind gut, haben aber ihre Limits. Solvemate hat eine Software entwickelt, die selbstlernend die Prozesse beschleunigt abwickelt.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Jede Kundenanfrage oder -reklamation ist eine große Chance für Onlinehändler, sich als servicestarkes Unternehmen zu zeigen. Chatbots sind gut, haben aber ihre Limits. Solvemate hat eine Software entwickelt, die selbstlernend die Prozesse beschleunigt abwickelt.

Es ist immer wieder dasselbe: Man hat ein Problem mit einem Produkt oder einer Dienstleistung und möchte sich an den Kundenservice richten – doch leider ist niemand erreichbar. Eine Möglichkeit, um dem Kunden dennoch einen Service zu leisten – auch nachts oder am Wochenende – sehen viele Unternehmen in Chatbots auf ihre Webseiten.

Genau hier setzt das Start-Up Solvemate an und geht noch einen Schritt weiter: Mit einer Software, die aus Kundeninteraktionen Lernergebnisse bezieht und Probleme in Rekordzeit löst.

Schritt für Schritt lotst der virtuelle Agent

In nur wenigen Schritten bearbeitet die responsive Software Kundenprobleme. So wird zunächst durch Multiple-Choice-Fragen das konkrete Problem definiert und auf wenige mögliche Lösungsansätze eingeengt, um auf Basis der gesammelten Informationen einen Lösungsweg vorzuschlagen.

Zuletzt merkt sich der virtuelle Agent das Problem und die Hinführung. So kann Solvemate auf künftige ähnlich gelagerte Anfragen sofort mit individuell auf die Bedürfnisse zugeschnittenen Hilfestellungen reagieren.

Von der Rückendeckung für Papa zur Geschäftsidee

Alles begann mit einem Telefonat: Als Gründer Erik Pfannmöller eines Tages von seinem Vater angerufen wurde, der Rat zu einem IT-Problem suchte, bemerkte er, dass einfache Multiple-Choice-Fragen bei der Analyse der Komplikationen zielführender waren als eine unsystematische Fragerei. Schon war das Problem gelöst – und die Idee für Solvemate geboren. Bei der Gründung 2015 hieß das Start-Up dabei noch "Fred knows". Nach Beendigung der etwa zweijährigen Betaphase erfolgte Anfang 2018 der Rebrand unter dem Namen Solvemate. Auch Investoren konnte das Gründer-Team um Erik Pfannmöller überzeugen: Der Münchner Inkubator Venture Stars investierte bereits zweimal in das SaaS-Startup.

In zwölf Sekunden ist das Problem gelöst

Die Software zeichnet sich durch eine hohe Präzision in der Problemlösung aus – jederzeit und in Sekundenschnelle: Solvemate benötigt nach eigenen Angaben durchschnittlich nur zwölf Sekunden, um eine Anfrage zu lösen.

Das Technologieunternehmen aus Berlin garantiert schnelle Antwortzeiten, zufriedenere Kunden und deutlich niedrigere Kosten. Die internationale Plattform für automatisierten Kundensupport hat bereits Kunden in Europa, Nord- und Südamerika, darunter die Berliner Sparkasse, der Mobile Payment-Anbieter SumUp und der Fitnessgeräte-Hersteller eGym.

Das ist etailment Start-ups

Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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