
Blickfeld bringt KI das Sehen bei
Wer bringt eigentlich Künstlicher Intelligenz das Gucken bei? Beispielsweise das Münchner Start-up Blickfeld. Das schauen wir uns genauer an.
Björn BöerChefredakteurDer Blickfeld Cube, das erste Produkt der Firma, ist für autonome Navigation, HD-Mapping und weitere LiDAR-Anwendungen im Automotive-Bereich konzipiert. Bei kleiner Größe verspricht er eine hohe Scanleistung und Reichweite und ein weites Sichtfeld. Zudem ist er widerstandsfähig gegen Sonnenlicht. Der Verkaufsstart ist noch für 2019 geplant.
Neben der Hardware arbeitet das Münchner Startup auch an einem Software-Stack, um die gewonnenen 3D-Informationen zum Zweck der abstrakten Umgebungswahrnehmung bündeln und auswerten zu können. Mögliche Automotive-Anwendungsszenarien reichen von Platooning bis hin zu autonomen Fahrzeugen der Stufe 4.
Doch nicht nur im Mobility-Bereich sind die Sensoren der Münchner gefragt. Auch wenn es um Logistik, Robotik und Lagerbestandsverwaltung geht, liefern die Sensoren präzise und zuverlässige 3D-Daten, um beispielsweise Waren zu erkennen und zu verfolgen und die Lieferkette zu optimieren.
Zu den Investoren zählen Fluxunit – OSRAM Ventures, der High-Tech Gründerfonds, Tengelmann Ventures und Unternehmertum Venture Capital Partners.
Über etailment Start-ups
Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten.
Alle Start-ups unter etailment-Startups.de.
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Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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