
Blik - Echtzeit-Tracking für die Logistik
Mit seinem IoT-basierten Service will das Münchner Start-up Blik den Logistikmarkt revolutionieren und Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Lieferkette sowie der Prozessoptimierung im Logistikbereich unterstützen. Den Grundstein für die Gründung legte die gemeinsame Projektarbeit mit einem Automobilkonzern, nun kann der Service in branchenübergreifenden Logistik- und Lieferkettenbereichen von Handelsunternehmen & Co eingesetzt werden.
Björn BöerChefredakteurWaren transparent und effizient tracken
Durch eine digitale Kopie der Supply Chain vereinfacht Blik die Verfolgung von Ladungsträgern und analysiert zeitgleich wichtige Kennzahlen, um die Effektivität und Effizienz des Materialflusses im Unternehmen zu verbessern. Kein Wunder, dass das auf 14 Mitarbeiter angewachsene Team bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Preise gewonnen hat, darunter den Innovators' Pitch, den Münchner Businessplan-Wettbewerb und den zweiten Platz beim TechCrunch Disrupt Startup Battlefield. „Viele Unternehmen wissen alarmierend wenig über die Verfügbarkeit und den Standort ihrer Produkte, und das Lagerpersonal verbringt ein Drittel seiner Arbeitszeit mit dem Scannen von Barcodes. Unsere In- und Outdoor-Tracking-Lösung macht Schluss mit diesem teuren Such- und Handlingsaufwand", erklärt Bastian Burger, Gründer und Geschäftsführer der Blik GmbH.Die Logistiklösung des Münchner Start-ups hilft Unternehmen dabei, ihre internen Digitalisierungsziele zu erreichen. Ein beispielhaftes Projekt mit MAN umfasst den Einsatz von Sensoren zur Verfolgung von Ladungsträgern in Echtzeit zwischen den Werken des LKW-Herstellers in München und Salzgitter. Durch diese Daten können Planungsprozesse vereinfacht und transparenter gestaltet werden.
In der vergangenen Woche zog Blik mit einer erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde die mediale Aufmerksamkeit auf sich: Ceravis Ventures, Motu Ventures und zahlreiche Business Angels investierten einen siebenstelligen Betrag in das Startup. Mit dem frischen Kapital soll das Team erweitert werden, um die Entwicklung der Dienstleistungen und Produkte zu beschleunigen.
Das ist etailment Start-ups
Unter „etailment Start-ups“ gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten.
Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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