
doks.innovation - Wenn die Drohne durchs Regal-Lager fliegt
Eine Inventur bedeutet für Einzelhändler immer viel Arbeit. Das Start-up doks.innovation bietet automatische Lösungen, die die Prozesse vereinfachen.
Björn BöerChefredakteurdoks.innovation ermöglicht die Digitalisierung der gesamten Supply Chain: Angefangen von der Bestands- und Stammdatenerfassung bis hin zur Auslieferung von Drohnen bietet das Start-Up aus Dortmund Automatisierungs-Lösungen, die auf innovativer Sensorik, Robotik und intelligenten Algorithmen beruhen.
Alle Lösungen basieren auf jahrelanger Forschung und Entwicklung und entstanden zum Teil im Rahmen des Projekts "Autonomie für die Industrie 4.0" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Im März 2017 Jahr gegründet, hat das innovative Start-Up mit Verbindungen zum Fraunhofer Institut bereits vier Produkte entwickelt, die sich auf unterschiedliche Teilbereiche und Prozesse im Rahmen der digitalen Supply Chain fokussieren: inventAIRy, summAIRy, delivAIRy und adamONE.
Automatisierung der Intralogistik
inventAIRy und summAIRy bieten dabei Automatisierungslösungen für das digitale Bestandsdaten- und Stammdatenmanagement in der Intralogistik. Dabei werden hochintelligente Sensoren mit geeigneten Trägertechnologien kombiniert. Konkret bedeutet dies, dass etwa der Inventurprozess in Palettenregal-Lagern mit Hilfe von fliegenden Drohnen vorgenommen werden kann. Gabelstapler können dank installierter Multisensoren während des normalen Lagerbetriebs gleich auch die Bestandsdaten erfassen. Ein Ökosystem also für die automatisierte Inventur und das Bestandsmanagement im Innenbereich.
Prozesse effizienter gestalten
Spannend ist, dass die dabei entstehenden Daten gleich mit Hilfe von maschinellen Lernalgorithmen ausgewertet und zu relevanten Informationen verarbeitet werden. So können zukünftige Prozesse effizienter geplant und gestaltet werden – und das ohne eine langwierige und kostenintensive manuelle Datenerfassung. doks.innovation verspricht seinen Kunden dadurch nicht nur Einsparungen bei den Personalkosten, sondern auch dadurch, dass Probleme schnell und ohne Zeitverlust erkannt und behoben werden können. Leerlaufzeiten aufgrund fehlender Informationen entfallen durch die lückenlose Verknüpfung von intelligenter multisensorischer Hardware, Software und den neuesten maschinellen Lernalgorithmen. Alle Ergebnisse werden übersichtlich visualisiert und direkt ins firmeninterne Enterprise-Resource-Planning (ERP) eingespeist.
Über etailment Start-ups
Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.
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Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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