Frau ordnet Haushaltsprodukte auf modernen Regalen, Sinnbild für den Haushaltsfee-Marktplatz
© Black Forest Labs / Flux

Haushaltsfee: Vom Blog zum Marktplatz

Als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Putzen und Haushaltsplanung, Ausmisten und Ordnunghalten gestartet, hat Claudia Windfelder Haushaltsfee.de 2023 zu einem Marktplatz ausgebaut. Rund 60.000 Haushaltsprodukte aus mehreren hundert Shops sind auf der Affiliate-Plattform bereits zu finden - künftig sollen Händler ihre Produkte auch direkt auf dem Marktplatz anbieten können. Etailment stellt Haushaltsfee vor.

USUlrike Sanz GrossónRedakteurin
3 Min.· Aktualisiert am
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Im Sommer 2023 ist der Marktplatz unter haushaltsfee.de an den Start gegangen, zunächst als Affiliate-Plattform, auf der aktuell mehr als 60.000 Haushaltsprodukte von rund 6.000 Marken zu finden sind. Bald sollen Händler ihre Produkte direkt auf dem Marktplatz anbieten – der Anmeldeprozess ist bereits aktiviert. Windfelders Ziel ist es, "die erste Anlaufstelle für Haushaltsprodukte mit der besten Produktauswahl und Produktsortierung auf dem deutschsprachigen Markt zu werden”.Bislang monetarisierte sich die Website vor allem durch Onlinekurse und Checklisten-Downloads sowie den Verkauf von Windfelders Buch "Chaospause für Zuhause" sowie Haushaltsplanern mit Systemen für Zeitmanagement, Menüplanung, Vorratshaltung, Einkaufen und Finanzen.

Die Themen gehen Claudia Windfelder, die bei der technischen Umsetzung des Onlineportals von ihrem Ehemann Karsten unterstützt wird, nicht aus. Ihr neues Buch zum Thema Ausmisten ist bereits in Arbeit. Im Etailment-Kurzinterview stellt die Gründerin ihr Unternehmen vor. Wie würden Sie Ihren Eltern das Start-up erklären?
Haushaltsfee ist eine der ersten Adressen zum Thema Haushalt im deutschsprachigen Raum. Die Zielgruppe sind Hausfrauen und -männer. Das Haushaltsportal bietet Praxiswissen, Checklisten und Motivationskurse für ein organisiertes Zuhause. Ergänzt wird das Angebot durch einen Marktplatz, der auf Haushaltsprodukte spezialisiert ist. Ein Verzeichnis an Haushaltshilfen und eine aktive Community runden das Portal ab.

Wie beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet (280 Zeichen)?
Haushaltsfee bietet Antworten zu Haushaltsfragen und monetarisiert die Website durch Onlinekurse rund um Ordnung und Ausmisten, Checklisten-Downloads, Werbung, Verkauf von Haushaltsprodukten und direkte Partnerschaften.
Welche Unternehmen/Kunden konnten Sie bereits überzeugen?
Unsere Werbekunden stehen sehr nah am Thema Haushalt, wie z. B. Tineco (Nass-Trocken-Sauger), Heitmann (Fleckenentferner) und Everdrop (nachhaltige Reinigungsmittel). Zehntausende von Privatkunden nutzen die Haushalts-Checklisten oder haben an Kursen teilgenommen, um ihren Haushalt zu optimieren.

Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Mit Marken wie Miele, Kärcher oder Frosch. Sie könnten Haushaltsfee nutzen, um ihre Produkte einer wissbegierigen Zielgruppe zu präsentieren. Oder sie könnten das Haushaltsportal übernehmen, um es mit einer stabilen Basis für eigene Ziele neu auszurichten. Wir sind offen für einen konstruktiven Austausch zu möglichen Kooperationen!

Was war die wichtigste Erkenntnis seit dem Start?
Während des Ausbaus vom reinen Tipps-&-Tricks-Blog zum Haushaltsportal waren wir oft zu detailbesessen – statt einfach zu starten und später nach ersten Praxiserfahrungen und Kundenfeedback anzupassen und zu ergänzen.

Auf welche Erfolgszahl sind Sie besonders stolz?
Auf eine aktive Community von fast 140.000 Mitgliedern in nach Haushaltsthemen untergliederten Facebook-Gruppen.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne in fünf Jahren über Ihr Start-up in einer Wirtschaftszeitung lesen?
"Werner & Mertz übernimmt Haushaltsfee, um ein Infoportal für Reinigungsprodukte, Pflege- und Waschmittel aufzubauen"

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Geschrieben vonUlrike Sanz Grossón

Redakteurin

Ulrike Sanz Grossón schreibt seit 2017 auf etailment.de über die digitalen Konzepte großer und kleinerer Einzelhandelsunternehmen. Die studierte Germanistin und Amerikanistin war journalistisch zunächst als freie Mitarbeiterin in der Lokalredaktion der "Taunus-Zeitung" (Frankfurter Neue Presse) und bei "Horizont" tätig. Es folgte das Volontariat bei der "Lebensmittel Zeitung". Seit 2003 schreibt sie als Redakteurin für verschiedene Publikationen des Deutschen Fachverlags.

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