
Lyto will Erinnerungen statt nur Produkte verkaufen
Ein selbst gemaltes Kinderbild als Kunstdruck oder Kuscheldecken mit dem Konterfei des Haustiers: Das Düsseldorfer Start-up Lyto hat sich auf personalisierte Geschenke und individuelle Wohndeko spezialisiert. Die Produkte werden KI-gestützt entworfen und hergestellt und unter den E-Commerce-Marken "My Babyposter", "Famwalls" und "Hey Balu" vertrieben. Etailment stellt Lyto im Kurzinterview vor.
Mal ehrlich und ohne Buzzwords: Wie würden Sie Ihren Eltern das Start-up erklären?
Stellt euch vor, ihr könntet ein ganz persönliches Geschenk für jemanden gestalten, das perfekt auf seine Interessen abgestimmt ist – und das von uns erst dann hergestellt wird, wenn es bestellt wird. So funktioniert unser Unternehmen Lyto. Wir spezialisieren uns auf maßgeschneiderte Produkte wie Poster, Leinwände, Decken und Socken. Jede unserer Marken spricht dabei unterschiedliche Vorlieben an, damit jeder das Passende für sich findet.Wie beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet (280 Zeichen)?
@Lyto macht aus dem Haus ein Zuhause und bündelt mehrere Marken für personalisierte, on-demand gedruckte Produkte. Jede Marke ist dabei eine eigene Themenwelt. #Personalisierung #OnDemand #ZeroWaste
Welche Unternehmen/Kunden konnten Sie bereits überzeugen?
In unserer Kundenbasis von mehr als 150.000 Kunden, die wir bereits erreichen konnten, spiegelt sich die Bandbreite unserer personalisierten Produktwelten wider.#BN++59572#Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Das sind zum einen innovative Lizenzpartner, die tolle Charaktere und Figuren im Portfolio haben. Ich stelle mir Partner vor, die bereit sind, mit uns kreativ zu werden und die Grenzen des Machbaren in der Welt der personalisierbaren Produkte zu erweitern. Wir suchen nach Partnern, die nicht nur offen für neue Ideen sind, sondern auch den Mut haben, mit uns gemeinsam in die Entwicklung von KI-gestützten Produktkategorien einzutauchen – solche, die den Markt wirklich aufmischen und den Kunden etwas bieten, das sie bisher nicht für möglich gehalten hätten.
Zudem suchen wir Produktionspartner, die innovative Druck- und Personalisierungslösungen bieten und technisch versiert sind, um gemeinsam mit uns spannende Produkte und effiziente Lieferketten zu entwickeln.
Was war die wichtigste Erkenntnis seit dem Start?
Die bedeutendste Erkenntnis, die wir bei Lyto gewonnen haben, ist, dass der wahre Motor des Erfolgs in der konsequenten Umsetzung und nicht in der Idee selbst liegt. In einem hart umkämpften Markt sind operative Exzellenz und technisches Know-how unerlässlich, um sich abzuheben.Auf welche Erfolgszahl sind Sie besonders stolz?
Nicht immer sind es KPIs, die uns als Gründer stolz machen. Vielmehr ist es das Privileg, die Entwicklung und das Wachstum unseres Teams zu erleben - die sich natürlich auch in unseren Zahlen manifestieren. So sind wir in den letzten zwei Jahren jeweils um 400% gewachsen – ein klares Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Welche Schlagzeile würden Sie gerne in fünf Jahren über Ihr Start-up in einer Wirtschaftszeitung lesen?
Interessanterweise haben wir genau die Übung vor Kurzem mit dem Team auf unserem Offsite gemacht. Die Schlagzeile, die uns am meisten begeistert hat, lautete: “Lyto setzt den Expansionskurs fort – mit neuen Niederlassungen in Asien und Amerika avanciert das Unternehmen zum weltweiten Marktführer im Segment der personalisierten Produkte”.
Redakteurin
Ulrike Sanz Grossón schreibt seit 2017 auf etailment.de über die digitalen Konzepte großer und kleinerer Einzelhandelsunternehmen. Die studierte Germanistin und Amerikanistin war journalistisch zunächst als freie Mitarbeiterin in der Lokalredaktion der "Taunus-Zeitung" (Frankfurter Neue Presse) und bei "Horizont" tätig. Es folgte das Volontariat bei der "Lebensmittel Zeitung". Seit 2003 schreibt sie als Redakteurin für verschiedene Publikationen des Deutschen Fachverlags.
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