
Stellenstreichungen und Vorstands-Umbau bei Metro
Der Handelskonzern Metro baut weiter Arbeitsplätze ab - und wieder trifft es die Großmarktsparte Cash & Carry. Der für den Großhandel zuständige Vorstand muss seinen Hut nehmen. (Aktualisiert)
Thomas RehmRedakteurBeide Positionen würden zusammengelegt. Muller gehörte dem Vorstand des größten deutschen Handelskonzerns seit 2006 an. Schon seit längerem befindet sich Metro auf Sparkurs, bereits 2012 kündigte der Konzern den Abbau von rund 800 Stellen in der Düsseldorfer Zentrale an.
"Zahlen sind katastrophal"
Nun sollten mit Hilfe der "jährlichen Fluktuation" im Cash-&-Carry-Bereich weiter Stellen "passiv abgebaut" werden, sagte der Sprecher. Zusätzlich wolle der Konzern seinen Großmärkten durch Neuordnungen des Sortiments und stärkerer Kundenbetreuung zu neuem Aufschwung verhelfen.
Als Grund für die Personalmaßnahmen gelten nach Informationen der "Wirtschaftswoche" intern die schlechten Ergebnisse der Sparte. "Die Zahlen national sind katastrophal", heiße es in einem Schreiben des Betriebsrates.
An diesem Mittwoch will Metro-Chef Olaf Koch die Konzernbilanz für das Geschäftsjahr 2012 vorstellen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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