Stolperstein Check-out: Wenn verwaiste Warenkörbe ein Armutszeugnis für den Händler sind

Stolperstein Check-out: Wenn verwaiste Warenkörbe ein Armutszeugnis für den Händler sind

Eine Studie von Comscore gibt einen alarmierenden Hinweis, auf die mangelnde Qualität des Check-out Prozesses in Onlinestores. Mehr als jeder zweite Kunde in den USA packt Produkte allein deshalb in den Warenkorb, um zu checken, wie sich die Versandkosten darstellen. Wie wichtig Transparenz und Convenience im Check-out-Prozess für die Zufriedenheit von Online-Shoppern und mithin für den Umsatz sind, sagt auch eine Studie des ECC und zeigt positive Beispiele.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Zahlen vom Comscore sollten auch deutschen Händlern zu denken geben, wenn sie einmal mehr Ursachenforschung rund um verwaiste Warenkörbe betreiben und ihr Budget dann in - in der Regel - durchaus sinnvolle Erinnerungsmails oder ins Re-Targeting stecken. Vielleicht liegt die Krux nämlich schon in der unübersichtlichen und intransparenten Präsentation.

Knapp 87 Prozent der Online-Shopper legen nämlich laut ECC Wert darauf, dass im Warenkorb alle Kosten transparent kommuniziert werden. Laut der StudieErfolgsfaktoren im E-Commerce – Deutschlands Top-Online-Shops Vol. 4“.

Wo kann man sich also gute Lösungen abschauen?

Aus Sicht des ECC können vor allem Musikhaus Thomann, Walbusch und Garten XXL ihre Kunden in Sachen Warenkorbpräsentation überzeugen. Diese Best Practices zeigen laut ECC, worauf es Online-Shoppern ankommt: Relevante Details wie Artikelpreis, -anzahl und Versandkosten sollten im Warenkorb auf einen Blick erkennbar und leicht zu bearbeiten sein. Ein kurzer Check-out-Prozess mit Fortschrittsanzeige strukturiert den Online-Kaufabschluss übersichtlich.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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