Eine Studie von Comscore gibt einen alarmierenden Hinweis, auf die mangelnde Qualität des Check-out Prozesses in Onlinestores. Mehr als jeder zweite Kunde in den USA packt Produkte allein deshalb in den Warenkorb, um zu checken, wie sich die Versandkosten darstellen. Wie wichtig Transparenz und Convenience im Check-out-Prozess für die Zufriedenheit von Online-Shoppern und mithin für den Umsatz sind, sagt auch eine Studie des ECC und zeigt positive Beispiele.
Die Zahlen vom Comscore sollten auch deutschen Händlern zu denken geben, wenn sie einmal mehr Ursachenforschung rund um verwaiste Warenkörbe betreiben und ihr Budget dann in - in der Regel - durchaus sinnvolle Erinnerungsmails oder ins Re-Targeting stecken. Vielleicht liegt die Krux nämlich schon in der unübersichtlichen und intransparenten Präsentation.
Knapp 87 Prozent der Online-Shopper legen nämlich laut ECC Wert darauf, dass im Warenkorb alle Kosten transparent kommuniziert werden. Laut der Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Deutschlands Top-Online-Shops Vol. 4“.
Wo kann man sich also gute Lösungen abschauen?
Aus Sicht des ECC können vor allem Musikhaus Thomann, Walbusch und Garten XXL ihre Kunden in Sachen Warenkorbpräsentation überzeugen. Diese Best Practices zeigen laut ECC, worauf es Online-Shoppern ankommt: Relevante Details wie Artikelpreis, -anzahl und Versandkosten sollten im Warenkorb auf einen Blick erkennbar und leicht zu bearbeiten sein. Ein kurzer Check-out-Prozess mit Fortschrittsanzeige strukturiert den Online-Kaufabschluss übersichtlich.
