Lebensmittelketten wie Rewe, Edeka, Kaisers (Bringmeister), Bünting (Mytime) wagen sich ebenso wie Pure-Player (Food.de, Allyouneed) mit immer größeren Schritten in den E-Food-Markt. Nur die Kunden zögern noch. Lediglich knapp 6 % der deutschen Internet-Nutzer haben schon einmal frische Lebensmittel online eingekauft. Weitere 15 % sind immerhin grundsätzlich daran interessiert. Das zeigt aber auch. Das Potenzial ist da. Händler müssen dafür einen noch genaueren Blick auf die Entscheidungskrit...
Womöglich müssen sich die Händler da noch etwas von den Markenherstellern abschauen. Denn die Webshops von Knorr, Nestle und Co performen ganz ordentlich. Im Durchschnitt geben die Besucher von knapp jeder zweiten Food-Website (48 %) an, dass sie schon einmal ein Lebensmittelprodukt gekauft haben, das sie zuvor auf der Website kennengelernt hatten.
Die haben auch weniger mit Salat und Co am Hut. Das aber, schrieb etailment schon im Frühjahr 2012 , ist die Gretchenfrage für E-Food: "Wer kann Salat? Frisch, appetitlich, bundesweit, schnell und preiswert. Denn der Salatkopf wird das vertrauensbildende Aushängeschild im Online-Lebensmittelhandel sein."
Denn jenseits der Frische, bei Genussmitteln und Lebensmittel-Spezialitäten, sind die Deutschen schon jetzt schneller zum Klick bereit. 26 % der Internet-Nutzer haben entsprechende Waren bereits eingekauft, weitere 20 % äußern Interesse daran. Auch alkoholische Getränke, Süßwaren und Gewürze werden deutlich häufiger im Internet bestellt als Lebensmittel des täglichen Bedarfs.
Ich bin zuversichtlich: Eines Tages geht auch geschnittenes Obst online wie geschnitten Brot.
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