Sustainabill verhilft Zalando zu mehr Transparenz

Sustainabill verhilft Zalando zu mehr Transparenz

Mehr Transparenz entlang der Lieferkette wird immer wichtiger. Das Kölner Start-up sustainabill unterstützt dabei. Zwei Drittel der Produzenten wissen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Hier kommt sustainabill ins Spiel: Das Kölner Start-up liefert mit seiner Software eine Antwort auf die Frage, wie in der globalisierten Wirtschaft mit ihren komplexen Lieferketten mehr Transparenz erreicht werden kann.
Mit der sustainabill Cloud Plattform können Unternehmen herausfinden, wo ihre Produkte von wem hergestellt werden, woher die Rohstoffe stammen und wie sie eingesetzt werden. Darüber hinaus liefert sustainabill Auskunft darüber, wie umweltfreundlich die Herstellung ist und wie fair Mitarbeiter behandelt werden.
Die Informationen stammen von den Lieferanten und deren Vorlieferanten. Jeder erhältt ein Profil, in dem er seine Vorlieferanten, Zertifikate und Produktionsdaten pro Produkt hinterlegt.
Diese Selbstauskünfte validiert sustainabill, etwa mit externen Daten wie Satelliteninformationen oder durch automatische Plausibilitätsprüfungen.

Nicht nur ökologische und soziale Gründe

Es sprechen nicht nur ökologische und soziale Gründe dafür, die eigene Lieferkette aufzudecken. Unternehmen, die ihre Supply Chain kennen kennen, vermeiden erhebliche Risiken wie potenzielle Gesetzesverstöße, Lieferunterbrechungen, Produktfälschung und den Reputationsverlust.
So vertraut zum Beispiel der Online-Modehändler Zalando als einer der ersten Partner der Cloud Plattform von sustainabill.Erst Mitte Januar konnte das Start-up, das als Ausgründung des Wuppertal Instituts entstanden ist, die GLS Bank als Investor und starken Partner an ihrer Seite gewinnen.

Über etailment Start-ups

Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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