
Tchibo stellt auf Öko-Bohnen um
Tchibo verkauft in seinen Bars künftig nur noch umweltverträglichen Kaffee - und folgt damit einer anderen großen Kaffeehauskette.
Björn BöerChefredakteurÖko-Kaffee: Marktanteil soll steigen
Die Bedingungen dieser Siegel unterscheiden sich leicht voneinander; ihnen ist aber gemeinsam, dass sie auf sozial- und umweltverträglichen Kaffeeanbau achten und nur nach strenger Prüfung vergeben werden. Derzeit stammen rund neun Prozent der von Tchibo verkauften Kaffeemengen aus umweltverträglicher Produktion.
Bis 2012 sollen es 15 Prozent, bis 2015 rund 25 Prozent sein. Der umwelt- und sozialverträglich erzeugte Kaffee ist etwas teurer als die konventionell produzierten Produkte, im Durchschnitt etwa 20 Cent je Pfund. Bislang macht Öko-Kaffee rund fünf Prozent des gesamten deutschen Kaffeemarktes aus. Mit einem Anteil von 53 Prozent ist Tchibo laut dpa der führende Anbieter in diesem Marktsegment.
Erst vor einigen Monaten hatte die amerikanische Kette Starbucks angekündigt, in seinen Läden nur noch Kaffee aus fairem Handel anzubieten.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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