Die Nutzer empfehlen auf der neuen Plattform beispielsweise Bücher, Kleidung oder Tickets mit der Zielsetzung, die Verkäufe für diese Produkte zu steigern. Mulu seinerseits generiert Einnahmen durch Affiliate Marketing und gibt 50% seiner Erlöse an seine Nutzer weiter, die die Produkte vorstellen.
Während des kurzen Anmeldeprozesses wählt man aus verschiedenen Interessen wie z.B. Fashion, Küche, Spiele, Essen, Unterhaltung, Sport oder Reisen.
Im nächsten Schritt entscheidet man sich für seine eigenen Verdienstmöglichkeiten: Entweder spendet man seine Einnahmen an eine Wohltätigkeitsorganisation oder man behält sie für sich selbst. Trifft letzteres zu, so gibt man einfach die E-Mail-Adresse seines PayPal Accounts an. Möchte man die Einnahmen spenden, wählt man aus einer Liste vorgegebener Wohltätigkeitsorganisationen. Im eigenen User-Profil wird dann angezeigt, für welche Einrichtung man seine Einnahmen spendet.
Um Produkte zu empfehlen, wird der ursprüngliche Produkt-Link bei Mulu in die Eingabemaske kopiert - dieses Video zeigt wie das geht:
Die Funktionweise ist von anderen Social Media Diensten gelernt: man kann Nutzern folgen, empfohlene Produkte weiterempfehlen oder auch aus Mulu heraus ein Produkt auf Pinterest hinzufügen. Selbstverständlich kann man auch den Produktlink anklicken und ein empfohlenes Produkt kaufen.

etailment Experte
Markus Caspari ist Head of Performance Marketing & Digital Consulting bei Dentsu und iProspect. Als Führungskraft und Berater liegt sein Schwerpunkt auf digitalen Marketing-Plattformen, KI und deren Konsequenzen für Marken. Seine Themen umfassen Retail Media, E-Commerce, Social Media, Search, Programmatic Advertising und Ad Fraud. Caspari hält Lehraufträge an der Hochschule Darmstadt, der IHK Darmstadt sowie der DHBW Mannheim und Stuttgart mit Schwerpunkten in Performance Marketing, Social Media Marketing, Retail Media und Künstlicher Intelligenz.
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