Schlechte Aussichten für E-Food

Schlechte Aussichten für E-Food

Nein, optimistisch ist Prof. Dr. Dirk Morschett von der Universität Fribourg in Sachen Lebensmittel-Onlinehandel wahrlich nicht. Die E-Food-Pläne der Deutschen begleitet er eher mit einem Schmunzeln. "Food-Online wird in Deutschland auf Dauer kein Erfolgsmodell", sagte Morschett auf dem Europäischen Online-Handelskongress - etailment Summit 2012 in Berlin.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
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"Food-Online wird in Deutschland auf Dauer kein Erfolgsmodell", sagte Morschett auf dem Europäischen Online-Handelskongress - etailment Summit 2012 in Berlin.

Einen Marktanteil von gerade  einmal rund 4 Prozent erwartet Morschett. Und das auch erst bis 2022. Und davon dürften auch nur die wenigsten profitieren. Das Ende von Froodies und die unfreiwillige Pause von Supermarkt.de zeigen auch gerade, dass das Geld mit E-Food nicht leicht zu verdienen ist.

So glaubt Morschett denn auch eher daran, dass sich hierzulande vor allem Drive-In-Lösungen durchsetzen werden. Die aber sollten Händler eher als Teil des Kundenservice begreifen. Ein Geschäftsmodell mit dem man reich werden könne, sei das nicht. Auch nicht in Zukunft.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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