
Telekommunikation: Preise sinken weiter
Die Preise für Telekommunikations- dienstleistungen sind aus Sicht der privaten Haushalte im letzten Jahr um 5,3% gesunken. Für die Internet-Nutzung belief sich der Preisrückgang im Juli 2001 auf 30,3%. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit.
David WöllensteinRedakteurJe nach Teilmarkt sind allerdings beträchtliche Unterschiede in der Preisentwicklung festzustellen.
Im Festnetz setzte sich der im Juni 2001 erstmals ermittelte Preisanstieg für Inlandsferngespräche (+ 0,2% gegenüber Mai 2001) verstärkt fort: Inlandsferngespräche verteuerten sich im Juli 2001 um 1,1% gegenüber dem Vormonat. Damit lagen die Preise in diesem Marktsegment um 0,7% höher als im Juli 2000. Diese Verteuerung wurde durch niedrigere Preise für Auslandsgespräche (- 1,3% gegenüber Juli 2000) kompensiert. Die Preise für Ortsgespräche und die Anschlussgebühr blieben weiterhin stabil. In der Summe mussten daher die privaten Haushalte bei einem unveränderten Verhalten im Juli 2001 für das Telefonieren im Festnetz nicht mehr zahlen als im Vorjahr.
Das Mobiltelefonieren war im Juli 2001 um 8,7% billiger als im Juli 2000. Gegenüber dem Vormonat blieben die Preise im Durchschnitt stabil.
Für die Internet-Nutzung belief sich der Preisrückgang im Juli 2001 auf 30,3% gegenüber dem Vorjahr. Binnen Monatsfrist gab es keine Veränderung.
Diese Informationen sowie eine Methodenbeschreibung des neuen Preisindex für die Internet-Nutzung können auch online im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.statistik-bund.de/shop heruntergeladen werden. (ST)
KONTAKT:
Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Tel. 0611-752405
Fax 0611-753330
E-Mail: info@statistik-bund.de
Internet: www.statistik-bund.de

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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