Tengelmann will über Edeka einkaufen

Tengelmann will über Edeka einkaufen

1 Min.Aktualisiert am
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Edeka und Tengelmann ziehen im Kampf für ihre Fusion alle Register. Sollte der Vorstoß für einen gemeinsamen Einkauf erfolgreich sein, hätten es die Konkurrenten Rewe und Markant schwer, den Zusammenschluss zu verhindern.

In einem Eilantrag beantragte das Unternehmen vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf die Aufhebung des vom Bundeskartellamt verhängten Vollzugsverbots für einen gemeinsamen Einkauf, wie ein Gerichtssprecher am Freitag bestätigte. Zuerst hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet.

Ziel: günstigere Einkaufskonditionen

Hat Tengelmann mit dem Eilantrag Erfolg, so könnte die Kette der drohenden langwierigen juristischen Auseinandersetzung um die Ministererlaubnis etwas gelassener entgegensehen. Denn der Bezug der Ware über Edeka könnte Kaiser's Tengelmann zu deutlich wettbewerbsfähigeren Einkaufskonditionen verhelfen und damit die Situation des rote Zahlen schreibenden Unternehmens erleichtern.

Kaiser's Tengelmann wollte bereits 2014 seine Einkäufe bei Edeka bündeln. Dies war jedoch vom Bundeskartellamt untersagt worden, um eine Vorwegnahme des Zusammenschlusses zu vermeiden.

Die Konkurrenten Rewe und Markant haben vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht Beschwerde gegen die Ministererlaubnis für den Zusammenschluss eingereicht. Die juristische Auseinandersetzung darüber könnte den Zusammenschluss unter Umständen geraume Zeit verzögern.

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