TGIF 4: China ist um die Ecke

TGIF 4: China ist um die Ecke

Nach einem Vortrag auf einer Messe in Frankfurt kam ein junger Chinese aus Shanghai auf mich zu, wollte wissen, wie ich den Onlinemarkt für Handtücher in Deutschland einschätze. Er wolle da rein. Nun bin ich bestimmt kein Experte für das Segment flauschiger Frotteewaren, eines weiß ich aber sicher: Kunden schauen mit wachsender Egalheit auf die Postadresse eines Onlineshops.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Onlineanbieter aus aller Welt entdecken gerade erst, dass sie dem deutschen Handel richtig zusetzen können, wenn sie sich im Web als zuverlässiger und kostengünstiger Anbieter aufstellen. eMarketer prognostiziert, dass bis 2018 rund 20 Prozent der Onlineumsätze importiert werden.

Zunehmend eben auch aus China.

Da muss man gar nicht erst auf Alibaba warten. Vorteil der Shops aus Übersee: Die Internationalisierung zwingt sie mit Nachdruck, auf die Nuancen und Besonderheiten des Marktes einzugehen.

Anders gesagt: Sie richten sich mit hoher Geschwindigkeit (im Sinne von sofort) auf die Wünsche des Kunden ein, während das deutsche Handelsmanagement noch glaubt, der Kunde werde hausgemachte Probleme mit der Gemütlichkeit des deutschen Michel akzeptieren. Doch der ist inzwischen viel zu bequem, um sich darauf noch einzulassen.

Warum auch?

Schließlich ist im Web die Lösung aus China um die Ecke.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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