Schnell, flexibel, digital. Das Tempo der Start-ups liegt nicht nur an einem gerüttelt Maß an Motivation, an frischem Geld, Tischkicker, Überstunden und agilen Teams. Es liegt ein Stück weit auch am historisch unbelasteten Einsatz moderner Werkzeuge. Ein Studie hat jetzt die beliebtesten Tools und Dienste der deutschen Start-ups ermittelt.
Die wichtigsten fünf Bereiche, in denen Tools die größten Auswirkungen haben, sind:
- Zusammenarbeit und Kommunikation (meistgenannte Dienste: Slack, Trello),
- Hosting und Datenspeicherung (Amazon Web Services, Google Cloud Platform),
- Analytics (Google Analytics, Tableau),
- CRM (Salesforce, Hubspot, Pipedrive)
- Zahlungsabwicklung (Stripe, PayPal).
Den Start-ups geht es bei der Auswahl vor allem um hohe Produktivität, verminderte Betriebskosten sowie schnellere Produktentwicklung und -einführung.Wie wichtig neue Technologien dabei für die Gründer und Teams sind, zeigen weitere Ergebnisse:
90 Prozent der 227 befragten Mitarbeiter von Start-ups gaben an, dass die Unternehmensgründung durch neue Technologien und Tools wesentlich vereinfacht wurde; für 80 Prozent war die Gründung dadurch kostensparender. 65 Prozent der Befragten gaben gar an, dass ihr Start-up ohne Tools von Drittanbietern in seiner heutigen Form nicht existieren könnte. 74 Prozent nutzen mehr als fünf Tools von Drittanbietern.
