Den Ermittlungen zufolge wurden mit Hilfe einer Privatdetektei infizierte CDs an verschiedene Firmen versendet. Die als vermeintliche Geschäftsofferte und Projektvorschläge getarnten CDs installierten anschließend den Trojaner "Win32.Hotword-Lip". Von herkömmlichen, Signatur-basierten Virenscannern waren die eingesetzten Trojaner laut Aladdin nicht zu erfassen. Das beim israelischen Datenspionageskandal als elektronischer Übeltäter identifizierte Trojanische Pferd bestand aus einem Paket mit "Envelope" und "Payload"-Komponenten. Versendet wurde der Trojaner in diesem Fall nicht via Internet sondern er landete in Form eines Kuverts im "analogen" Postfach. (KC)

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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