Umweltzonen bereiten Cityhandel Kummer

Umweltzonen bereiten Cityhandel Kummer

Seit dem 1. Oktober hat sich die Zahl der Umweltzonen in deutschen Städten verdoppelt. Der Einzelhandel sieht diese Entwicklung kritisch.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Umweltzonen sollen dafür sorgen, dass Diesel-Pkw und Nutzfahrzeuge, die Mindeststandards bezüglich ihrer Feinstaubemissionen verfehlen, nicht mehr in die City einfahren dürfen.

Handelsverband kritisiert

Die Handelsbranche sieht diese Entwicklung kritisch. Bereits vor Monaten warnte der Hauptverband des Einzelhandels (HDE) vor der drastischen Umweltmaßnahmen.

„Mit Umweltzonen erreichen die Kommunen nur, dass die Verbraucher zum Einkaufen nicht mehr in die Städte, sondern auf die Grüne Wiese fahren,” hieß es vom Verband.

Schlechte Erfahrungen in Köln

In Köln, wo es seit Januar eine Umweltzone gibt, klagen die Händler über einen spürbaren Besucherrückgang in der Innenstadt. In einigen Parkhäusern seien laut Stichproben 400 Fahrzeuge weniger pro Tag registriert worden.

Die Innenstadthändler sehen sich vor allem gegenüber den Umlandgemeinden und deren Einkaufszentren benachteiligt.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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