Ungeliebtes Staatsgeschenk

Ungeliebtes Staatsgeschenk

2 Min.Aktualisiert am
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Zuerst lehnte der Einzelhandel Konsumgutscheine ab. Nun zeigt sich, dass auch die Verbraucher die Schecks nicht haben wollen - zumindest laut einer Forsa-Umfrage.

Jüngere sprachen sich eher für den Vorschlag aus, deren Zustimmung war aber auch nicht überwältigend: 28 Prozent der 18- bis 29-Jährigen finden die Idee gut, nach der jedem Erwachsenen vom Staat 500 Euro für Einkäufe geschenkt werden sollen, sofern er 200 Euro zuzahlt. Bei den Älteren war die Begeisterung am geringsten (14 Prozent der Zielgruppe mit 60 Jahren oder älter).

Investitionen im Haushalt

Gefragt, für welche Einkäufe sie das Geld ausgeben würden, falls der Vorschlag tatsächlich umgesetzt würde, nannte rund die Hälfte der Befragten Investitionen in die Wohnung (Möbel, Waschmaschine, etc.). An zweiter Stelle standen Handwerker-Leistungen für die Wohnung (37 Prozent).

Der Kauf von Kleidung und Reisen wurde von je 31 Prozent angegeben. In die Freizeit wollten 27 Prozent der Bürger investieren. Am Ende der Skala rangierten Ausgaben für Auto oder Autoreparatur (25 Prozent), TV und Computer (25 Prozent), Medien (23 Prozent) und Kosmetik (9 Prozent). Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich.

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