Ungeliebtes Staatsgeschenk

Ungeliebtes Staatsgeschenk

Zuerst lehnte der Einzelhandel Konsumgutscheine ab. Nun zeigt sich, dass auch die Verbraucher die Schecks nicht haben wollen - zumindest laut einer Forsa-Umfrage.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
Teilen
Jüngere sprachen sich eher für den Vorschlag aus, deren Zustimmung war aber auch nicht überwältigend: 28 Prozent der 18- bis 29-Jährigen finden die Idee gut, nach der jedem Erwachsenen vom Staat 500 Euro für Einkäufe geschenkt werden sollen, sofern er 200 Euro zuzahlt. Bei den Älteren war die Begeisterung am geringsten (14 Prozent der Zielgruppe mit 60 Jahren oder älter).

Investitionen im Haushalt

Gefragt, für welche Einkäufe sie das Geld ausgeben würden, falls der Vorschlag tatsächlich umgesetzt würde, nannte rund die Hälfte der Befragten Investitionen in die Wohnung (Möbel, Waschmaschine, etc.). An zweiter Stelle standen Handwerker-Leistungen für die Wohnung (37 Prozent).

Der Kauf von Kleidung und Reisen wurde von je 31 Prozent angegeben. In die Freizeit wollten 27 Prozent der Bürger investieren. Am Ende der Skala rangierten Ausgaben für Auto oder Autoreparatur (25 Prozent), TV und Computer (25 Prozent), Medien (23 Prozent) und Kosmetik (9 Prozent). Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich.

Teilen
David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.