
Uniqlo in Berlin: Mit zeitlosem Schick die Welt erobern
Rotierende Schaufensterpuppen und LED-Laufschriften: So präsentiert sich der neue Berliner Flagshipstore der japanischen Modekette Uniqlo.
David WöllensteinRedakteurWeitere Läden des 1984 gegründeten japanischen Unternehmens dürften folgen, erwarten Marktkenner. Damit bekommen starke Anbieter wie die spanische Modekette Zara oder die schwedische Kette H&M Konkurrenz. Firmengründer und Milliardär Tadashi Yanai hat ehrgeizige Ziele: Er will den größten Textilhändler der Welt aufbauen.
Günstig, aber hochwertig
Im laufenden Geschäftsjahr (Ende August) peilt die Uniqlo-Mutter Fast Retailing, zu der auch Marken wie "Comptoir des Cotonniers" oder "Princess tam tam" gehören, weltweit über 1,4 Billionen Yen (9,9 Milliarden Euro) Umsatz an, wovon gut 80 Prozent von Uniqlo stammen sollen. In der Heimat machen dem Unternehmen eine schwächelnde Nachfrage sowie steigende Löhne zu schaffen.
Uniqlo steht für "unique clothing" - einzigartige Kleidung. Das Unternehmen setzt auf zeitlose Textilien, die günstig ist, verarbeitet dabei aber auch hochwertige Materialien wie Cashmere oder Seide. Derzeit ist Uniqlo mit mehr als 1.300 Filialen in 15 Ländern weltweit vertreten. In Europa sind das neben Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Russland.
dpa/DH
Eine Bildergalerie zum neuen Uniqlo-Flagshipstore in Berlin finden Sie hier.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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