UNO-Internetgipfel: Wenig erreicht

UNO-Internetgipfel: Wenig erreicht

2 Min.Aktualisiert am
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Der UNO-Internetgipfel in Tunis wurde mit Kontroversen über Kontrolle und Zensur des Internets beendet. Am Ende der Konferenz standen Gespräche über das Überbrücken der technologischen Kluft zwischen Arm und Reich. Insgesamt waren bei dem Treffen laut Medienberichten über 170 Staaten durch rund 17.000 Teilnehmer vertreten. Zum Abschluss des Gipfels wurde das "Tunis Commitment" und die "Tunis Agenda für die Informationsgesellschaft" verabschiedet.

Die USA wurden bei dem Gipfeltreffen aufgefordert, die Kontrolle des Internets multilateraler zu machen. Umstritten ist vor allem die US-Organisation ICANN, die die weltweite Aufsicht über das Netz hat. Die UNO fordert seit Jahren die Schirmherrschaft, die USA wollen diese nicht aus der Hand geben. Bei der Konferenz wurde nun vorerst eine Einigung erreicht: ICANN wird die technologische Kontrolle behalten, daneben soll die regierungsübergreifende Organisation IGF (Internet Governance Forum) gegründet werden. (KC)


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