
Vente-privee.com mit dickem Umsatzplus
Der Internet-Shoppingclub vente-privee.com wächst weiter. 2010 betrug der Umsatz 969 Millionen Euro. Die Milliardengrenze soll in diesem Jahr geknackt werden. Dafür soll auch ein neues Verkaufsangebot sorgen.
Im Heimatland Frankreich am stärksten
Von den 969 Millionen Euro Gesamtumsatz entfielen 795 Millionen Euro auf den französischen Markt, das entspricht einem Plus von 11 Prozent zum Vorjahr. Auf dem zweiten Platz befindet sich demnach Spanien mit 74,6 Millionen Euro (plus 34 Prozent) gefolgt von Deutschland mit 70,9 Millionen Euro (plus 33 Prozent), Italien mit 21 Millionen Euro (plus 64 Prozent) und Großbritannien mit 7,5 Millionen Euro (plus 114 Prozent).
Inzwischen hat der Shoppingclub 12,3 Millionen Mitglieder, davon 750.000 in Deutschland. 2,7 Millionen kamen 2010 hinzu, täglich gab es 7.400 Neuanmeldungen. 2010 verkaufte das Unternehmen europaweit 41 Millionen Produkte, 2,6 Millionen davon in Deutschland. Das entspreche dem täglichen Versand von durchschnittlich 75.000 Paketen. Anfang Dezember 2010 wurden bis zu 109.827 Pakete am Tag abgefertigt.
Gutscheine für Markenshops
Mit "Rosedeal" hat vente-privee seit November 2010 ein neues Verkaufsangebot. Die Mitglieder in Frankreich können dabei auf der Webseite Gutscheine für die Stores der Top-Marken erwerben. Diese Rosedeals beinhalten Preisnachlässe von 50 bis 70 Prozent und werden voraussichtlich ab Frühjahr 2011 auch in Deutschland starten.
Das "junge und multikulturelle Unternehmen" – das Durchschnittsalter mehr als 1.320 Mitarbeiter beträgt 31 Jahre, es arbeiten 40 Nationalitäten bei vente-privee – hat 2010 europaweit 350 Stellen geschaffen. Für 2011 sind 145 Neueinstellungen geplant, davon 111 am Firmensitz.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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