
Vente-privee.com verdoppelt Umsatz in Deutschland
Der Onlineshopping-Club vente-privee.com will weiter expandieren und umwirbt die deutschen Markenhersteller. Dazu haben die Franzosen eine Dependance in Düsseldorf eröffnet.
Shopping-Club umwirbt deutsche Markenhersteller
Dieses ehrgeizige Ziel soll mit Hilfe neuer namhafter Hersteller auch und gerade aus Deutschland gelingen, die ihre Restanten über den Shopping-Club abverkaufen: Dazu baut vente-privee.com derzeit eine eigene Dependance in Düsseldorf auf.
Dass Expansionen sich lohnen, weiß vente-privee.com seit dem Markteinstieg in Deutschland und Spanien im Jahr 2006 sowie in Italien und England im Jahr 2008: "Der Anteil der vier großen europäischen Länder von fast 15 Prozent am Gesamtnettoumsatz - das entspricht 100 Millionen Euro - zeigt eine große Nachfrage der Marken, lokal sowie international", erläutert Granjon. "Sie nutzen vente-privee.com, um ihre Lagerbestände auf wertsteigernde und kreative Weise abzusetzen."
Über vente-privee.com
vente-privee.com wurde 2001 in Paris gegründet. Auf der Website des Onlineshopping-Clubs haben sich seitdem mehr als 9,7 Millionen Mitglieder in Europa registriert, davon seien 4,6 Millionen Käufer. Im Jahr 2009 hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit gut 1.200 Herstellern insgesamt 2.500 Verkäufe und 12,3 Millionen Pakete verschickt.
Das Unternehmen beschäftigt derzeit 1.250 Mitarbeiter, der Altersdurchschnitt liegt bei 31 Jahren. 2009 hat vente-privee.com 350 Arbeitsplätze neu geschaffen. Bis Ende 2010 sind 350 zusätzliche neue Stellen geplant.
In den Shopping-Aktionen verkaufen Markenhersteller aus Branchen wie Mode, Haushaltswaren, Accessoires, Kosmetik, High-Tech und Spielzeug ihre Restposten. Der Preisnachlass liegt zwischen 50 und 70 Prozent gegenüber dem üblichen Ladenpreis. Die Mitgliedschaft bei vente-privee.com ist für die Kunden kostenlos.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
Alle Beiträge