Verbundgruppen sind vorsichtig optimistisch

Verbundgruppen sind vorsichtig optimistisch

Zwar steigen die Umsätze der Verbundgruppen langsamer, trotzdem ist die Lage der Unternehmen gut. Das hat auch auf die Anzahl der Arbeitsplätze positive Auswirkungen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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"Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Abwärtsspirale. Die Rentengeschenke der Großen Koalition und die bürokratischen Belastungen durch den Mindestlohn waren falsche Signale, die sich jetzt in wirtschaftlichen Kennzahlen zeigen. Diesem Sog kann sich auch der so zuverlässige Mittelstand nicht entziehen", klagt der Präsident des Verbundes, Wilfried Hollmann.

Laut Umfrage konnten 49 Prozent der befragten Verbundgruppenzentralen im dritten Quartal ihre Umsätze steigern, während 26 Prozent stagnierende und 23 Prozent rückläufige Erlöse verzeichneten.

Die Lage bei den Mitgliedsunternehmen aus Handel-, Handwerk und Dienstleistung ist freilich etwas schlechter. Hier erzielten 30 Prozent wachsende Umsätze, 22 Prozent meldeten Rückgänge. Für das Schlussquartal zeigen sich die Unternehmen vorsichtig optimistisch: 49 Prozent der Kooperationen erwarten einen Anstieg der Umsätze, während 12 Prozent mit einem Rückgang rechnen.

Mehr Jobs

Trotz des schwächeren Wachstums bieten die Kooperationen neue Arbeitsplätze. So haben 31 Prozent der befragten Verbundgruppenzentralen die Mitarbeiterzahl ihrer Betriebe im dritten Quartal gesteigert, nur 3 Prozent verzeichneten einen Beschäftigungsrückgang.

Auch die angeschlossenen mittelständischen Unternehmen sorgen für eine stabile  Beschäftigungslage: 68 Prozent der Mitgliedshäuser meldeten eine gleichbleibende Mitarbeiteranzahl, während 10 Prozent neue Arbeitsplätze geschaffen haben.

An der Konjunkturumfrage haben sich 74 Kooperationszentralen aus 17 Branchen beteiligt. Zu den Verbundgruppen zählen rund 320 Einkaufs-, Marketing- und Dienstleistungskooperationen wie Edeka, Intersport, Expert und Hagebau.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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