Verdi mit Praktiker über Sanierungsbeitrag einig

Verdi mit Praktiker über Sanierungsbeitrag einig

Die Gewerkschaft Verdi meldet eine Einigung mit dem angeschlagenen Baumarktkonzern Praktiker über den Sanierungsbeitrag der Beschäftigten. Sie sollen auf viel Geld verzichten.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Der Beitrag speise sich im Wesentlichen aus dem Verzicht auf das Weihnachtsgeld, die monatlichen Entgelte der Beschäftigten blieben dagegen unangetastet, so Wolff. "Der Verzicht der Beschäftigten verschafft dem Unternehmen die notwendige Zeit und die Mittel für die anstehende Sanierung", hofft der Gewerkschafter.

Dadurch sollen laut Praktiker die Personalkosten in Deutschland in den Jahren 2012, 2013 und 2014 um jeweils 17,3 Millionen Euro gesenkt werden. Die Verhandlungen mit Verdi hatten im April 2012 begonnen. Der Vertrag tritt nun mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Sanierungskonzept ermöglichte Einigung

Die Fortsetzung und der Abschluss der Sanierungsverhandlungen waren laut Verdi erst möglich geworden, nachdem Anfang Oktober eine Einigung bei den Investoren erzielt und die Finanzierung des Restrukturierungskonzeptes gesichert worden war.

"Mit ihrem temporären Einkommensverzicht leisten die Beschäftigten der Praktiker AG in Deutschland selbst einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung", betonte Unternehmenschef Armin Burger.

Praktiker bleibt derweil in den roten Zahlen. Ein klares Konzept ist auch unter dem neuen Vorstandschef noch nicht erkennbar. Bei Praktiker und Max Bahr sind deutschlandweit insgesamt rund 15.000 Mitarbeiter beschäftigt.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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