Verdi: Schlecker schließt 4.000 Filialen

Verdi: Schlecker schließt 4.000 Filialen

Laut der Gewerkschaft Verdi steht die Drogeriekette Schlecker vor tiefgreifenden Einschnitten: 12.000 Arbeitsplätze und 4.000 der rund 10.000 Filialen seien gefährdet. Das Unternehmen dementiert.

1 Min.· Aktualisiert am
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Insgesamt stünden 4.000 der rund 10.000 Schlecker-Märkte zur Disposition, so der Verdi-Mitarbeiter. Künftig setze Schlecker auf ein "XL-Konzept" mit „besonders großzügig und freundlich gestalteten Märkten von bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche“. Einer dieser XL-Märkte könne zwei, drei oder vier alte Filialen ersetzen, befürchtet Verdi.

Jüngst veröffentlichte Umsatzzuwächse für das Jahr 2008 von 6 Prozent auf 7,42 Milliarden Euro habe die Drogeriekette allein dem Auslandsgeschäft zu verdanken. Im Inlandsgeschäft stehe Schlecker durch die Konkurrenz von Rossmann und dm-Drogeriemarkt unter erheblichem Wettbewerbsdruck.

Schlecker dementiert und spricht von Diffamierungskampagne

Gegenüber dem Online-Nachrichtendienst "Apotheke ad hoc" dementierte ein Unternehmenssprecher von Schlecker die Pläne: Die Zahlen seien "völlig aus der Luft gegriffen und Teil einer Diffamierungskampagne der Gewerkschaft Verdi".

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