
Verschlüsselung mittels Iris-Scan und Fingerprint
Neuroinformatiker der Uni Bonn haben ein neues Verfahren entwickelt, sensible Daten zu verschlüsseln. Die Identifizierung erfolgt entweder per Irisscan oder via Fingerabdruck. Die neue Enigma basiert auf einer Software und einer Hardware- komponente.
Thomas RehmRedakteurDie von den Bonner Forschern entwickelte Software erzeugt mit Hilfe der Informationen auf den Sticks eine individuelle Verschlüsselung, die nur vom Besitzer der zweiten Karte gelesen werden kann. Nur wenn seine biometrischen Daten mit denen übereinstimmt, die für die Programmierung eingesetzt wurden, sind die übermittelten Daten lesbar. Die Verschlüsselung erzeugt aus einem zu übertragenden Bild eine wirre Abfolge von Pixeln. Unbefugte Lauscher wissen daher nicht, wo die unterschiedlichen Bildpunkte hin gehören. Ohne die entsprechend programmierten Speicher sind die Informationen nicht rekonstruierbar.
"Wir benutzen so genannte spatiotemporale Filter, die Verschlüsselung ist daher nicht invertierbar. Durch die Kombination von Hardware, Software und biometrischen Merkmalen erhalten wir eine extrem hohe Verschlüsselungssicherheit", erklärt Professor Rolf Eckmiller vom Bonner Institut für Informatik. (KC)
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Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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