
Darum macht „Visual Statements“ Millionen mit flotten Sprüchen
Mit flotten Sprüchen im Netz kann man Millionen machen. Und zwar mit gefühligen oder munteren Statements samt hübscher Fotos. Damit wurde „Visual Statements“ zu einer der wohl ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten im E-Commerce. Und nicht nur dort ist „VS“ erfolgreich. Unser Podcast mit Co-Geschäftsführerin Kerstin Schiefelbein gerät deshalb zur Lehrstunde in Sachen Tempo, Vielfalt und viralem Marketing.
Es begann alles 2011 mit einer Facebook-Seite. Dort stellte Benedikt Böckenförde muntere Sprüche ins Web. Heute erreicht der Content über alle Marken (bspw. Visual Statements, Lieblingsmensch oder Vollzeitprinzessin) und Kanäle hinweg 35 Millionen Menschen. Allein bei Facebook hat „Visual Statements“ über 750.000 Fans. Das sind vor allem Millennials im Alter zwischen 18 und 36. Und die gucken sich nicht nur die Spruchbilder an, sondern kaufen auch Postkarten, Poster, T-Shirts, Tassen und und und mit Sentenzen wie „Ich HAB Das Schon Verstanden. ist Mir Nur Egal“ im eigenen Webshop. Übrigens auch auf Amazon. Doch es gibt noch andere Standbeine.Co-Geschäftsführerin Kerstin Schiefelbein erklärt im Podcast daher nicht nur, wie man mit Hilfe von Social Media die Verkäufe ankurbelt, welche Rolle Amazon spielt, sondern auch, warum „Visual Statements“ zugleich ein Publisher ist, wie die eigenen kreativen Sprüche entstehen und wie man damit auch Branded Content für große Marken produziert und so die eigene Reichweite vermarktet. Eine weitere Einnahmequelle von „VS“.
Dabei geht es auch um Schnelligkeit. Schließlich gilt es Trends zu erkennen, Netzwerkeffekte zu nutzen, Interaktionen zu erzeugen, auf die Fans zu hören, Daten schnell auszuwerten und neue Storytelling-Ideen zu entwickeln. Und die ehemalige Managerin bei Burda und Glossybox verrät uns, wie lange in dieser schnelllebigen Zeit ein guter Spruch haltbar ist. Hier finden Sie alle bisherigen Folgen von "OR" - dem etailment-Podcast.
Links zu dieser Folge:
Visual Statements bei Facebook
Visual Statements bei Instagram
Visual Statements - Der Shop
Visual Statements für die Babbel-Kampagne
Benedikt Böckenförde erklärt die Millennials - Horizont
Apropos Listen: Wir hoffen, unser Podcast steht schon auf Ihrer Liste. Liken und abonnieren Sie uns einfach bei Soundcloud oder iTunes. Viel Spaß beim Hören. Wir freuen uns über jede positive Bewertung.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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