
Volkswagen reagiert mit eigenem B2B-Marktplatz
Für Aufsehen sorgte vor kurzem, dass DaimlerChrysler, General Motors und Ford einen Marktplatz gründen, um in dieser Internet-Allianz die Einkaufsmacht vor allem gegenüber Lieferanten zu bündeln. Nun hat Volkswagen zusammen mit IBM, dem amerikanischen Software-Unternehmen i2 Technologies sowie Ariba die Gründung eines weltweiten digitalen Marktplatzes bekannt gegeben.
David WöllensteinRedakteurDazu unterzeichneten die vier Partner ein Memorandum of Understanding. Jens Neumann, Volkswagen-Vorstand: "Damit forcieren wir unsere bestehenden Aktivitäten zur Optimierung unserer Geschäftsprozesse."
Wichtiger Aspekt der Prozessverbesserung sei eine interaktive Geschäftsabwicklung mit den Lieferanten. Der Volkswagen-Marktplatz werde die vereinfachte Bestellung bestimmter Warengruppen über das Internet ermöglichen. Betroffen sind Produktionsteile, Werkzeuge und Büromaterialien. Einsparungen von bis zu 50% der Prozesskosten erwartet der Automobilhersteller.
Volkswagen möchte mit seinem Projekt einen allgemeinen europäischen Standard schaffen. Neumann: "Unser Marktplatz ist offen für alle."
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Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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