Während Vertreter von Microsoft und IBM auf ihre eigenen Beiträge bei der technologischen und inhaltlichen Weiterentwicklung des Web 2.0 verwiesen, warnte Cap indes die Branche, sich zu sehr auf den Leistungen der Anwender auszuruhen. In Anlehnung an den vom Internetexperten Andreas Weigend geprägten Begriff "Aal" (Andere arbeiten lassen) bezweifelt Cap, ob User langfristig bereit sind, für den Geschäftserfolg eines Unternehmens wie YouTube oder Flickr unentgeltlich ihre Inhalte beizusteuern. Angesichts der steigenden Leistungsfähigkeit des Internets bei einem gleich bleibenden intellektuellen Aufmerksamkeitsvermögen der Menschen ortet Cap anwenderseitig zudem einen Wechsel von einer Informationsökonomie zu einer Aufmerksamkeitsökonomie hin. (KC)

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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