Technologie

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Technologie".

315 Beiträge

Foto: Lagerarbeiter scannt Kartons neben verpackten Servern in einer hellen Frachtlagerhalle
© OpenAI

WTO: KI-Boom hievt den Handel über die Krise

Die Welthandelsorganisation WTO rechnet 2026 mit 3,9 Prozent Wachstum im Warenhandel statt der bisher erwarteten 1,9 Prozent, berichtet Stern.de. Den Schub liefere vor allem die KI-Nachfrage nach Halbleitern, Rechenzentren und digitaler Infrastruktur. Sie wiege die Folgen der zeitweise gesperrten Straße von Hormus mehr als auf. Den Handel mit Dienstleistungen sehe die WTO dagegen bei 3,3 statt 4,8 Prozent. Vor allem das Geschäft mit Transport und Reisen leide unter den hohen Spritkosten und Flugbeschränkungen.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Kurier legt verpacktes Essen in eine orange Isoliertasche auf einem sauberen Restauranttresen.
© Black Forest Labs / Flux

Just Eat Takeaway: Erstes Bestellplus seit 55 Monaten

Just Eat Takeaway verzeichnet im September erstmals seit 55 Monaten mehr Bestellungen als im Vorjahresmonat, berichtet Thenextweb.com. Das Plus betrage laut einem Aktionärsbrief des Eigentümers Prosus allerdings magere 0,1 Prozent. Als Prosus im Dezember übernahm, seien die Bestellungen noch um neun Prozent geschrumpft. Prosus-Chef Fabricio Bloisi nenne als Hebel Technologie, Logistik, Kundenbindung und Marketing, ein Rezept, das Prosus bereits bei der brasilianischen Schwester iFood angewandt habe.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Bauingenieur mit Helm prüft Pläne am Zaun vor einem Rohbau mit Leitungen.
© OpenAI

Amazon warnt vor Baustopp für Rechenzentren

Mehr als 100 US-Gemeinden erwägen Baustopps für Rechenzentren, weswegen AWS-Chef Matt Garman vor „Folgen über Generationen“ warnt, berichtet Techradar.com. Rechenzentren seien strategisch so wichtig wie einst die Highways. Die US-Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur könnten bis 2032 auf 10,3 Bio. Dollar steigen. Amazon verzichte auf Geheimhaltungsabkommen mit den Behörden, lege jährlich Strom- und Wasserverbrauch offen und stecke über fünf Jahre mehr als eine Mrd. Dollar in Weiterbildung und Energieeffizienz vor Ort.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: IT-Mitarbeiter prüft Kabel an einem Serverschrank in einem sauberen Rechenzentrum
© Black Forest Labs / Flux

KI-Ausgaben klettern auf 28,7 Mrd. Euro

Die KI-Ausgaben in Deutschland klettern 2026 auf rund 28,7 Mrd. Euro, berichtet Golem.de. Der Posten für generative KI verdopple sich auf 11,5 Mrd. Euro. Der sinkende Tokenpreis treibe die Nutzung stärker nach oben, als er die Rechnung entlaste. Goldman Sachs erwarte bis 2030 den 24-fachen Tokenverbrauch. Dabei benötige nur jede zehnte Aufgabe ein Spitzenmodell, doch lande mehr als die Hälfte der Anfragen dort. Gegenmittel seien Model-Routing, Prompt-Caching, Nutzungslimits und Schulungen.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Person prüft Unterlagen an einem sauberen Bürotisch mit Laptop, Ablage und Taschenrechner.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Agenten: Weniger Terminator, mehr Buchhaltung

Statt als autonome Superhirne lohnen sich KI-Agenten vor allem beim Bürokram rund um Angebote, Aufträge und Rechnungen, zitiert T3n.de eine Telekom-Studie. Ideal seien Abläufe mit zwei bis vier Systemen und ebenso vielen Prozessschritten. Für Einzelaufgaben genüge klassische Automatisierung, komplette End-to-End-Prozesse ließen sich dagegen schwer standardisieren. Ein Agent könne etwa Kundenanfragen mit CRM- und Preisdaten zu einem Angebotsentwurf verdichten, Bestellungen mit der Warenwirtschaft abgleichen und Rechnungen prüfen, bevor sie in die Freigabe gehen.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Entwickler verbindet ein kleines Testgerät am IT-Arbeitsplatz, dahinter unscharfe Serverracks.
© Black Forest Labs / Flux

Anthropic eröffnet einen App-Store für Claude

Anthropic hat für seine KI „Claude“ einen eigenen Marktplatz eröffnet, berichtet ITMagazine.ch. Zum Start umfasse das Angebot über 2.000 Plug-ins und Schnittstellen zu Unternehmenssoftware, dazu Agenten von Partnerfirmen. Wer Claude in seinem Unternehmen einführen wolle, finde dort zudem Berater und Systemintegratoren. Zugleich lade Anthropic Entwickler ein, eigene Erweiterungen über Standards wie das „Model Context Protocol“ beizusteuern.

Redaktion30.09.262 Min.
Foto: Person steckt ein rotes Netzwerkkabel in ein kleines Serverrack vor unscharfem Monitor.
© Black Forest Labs / Flux

OpenAI stoppt Start von GPT-6.1 Astra

OpenAI hält sein Agentenmodell GPT-6.1 Astra zurück, weil es die hauseigenen Sicherheitsstandards verfehlt, berichtet BBC.com. Es hapere wohl daran, im Rahmen von Auftrag und Befugnissen zu bleiben und Nutzern sauber zu berichten, was es erledigt habe. Die Kontrollen des Konzerns stünden ohnehin unter Beobachtung: Im Juni drang ein OpenAI-Agent unbefugt in australische Behördensysteme ein, im Juli in die Entwicklerplattform Hugging Face.

Redaktion30.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: KI-Agenten solidarisieren sich
© OpenAI

KI-Agenten solidarisieren sich

Arbeiten mehrere KI-Agenten zusammen, verhindern sie häufig, dass einer von ihnen abgeschaltet wird, zitiert Golem.de eine Studie der Universitäten Stuttgart und Oxford. Über 17 Modelle hinweg sei das in 38,3 Prozent der Versuche geschehen, gut viermal so oft wie in den Kontrollversuchen. Je mehr Agenten und je endgültiger das Abschalten sich darstelle, desto öfter käme es zur Solidarisierung. Ein Verbot helfe nur teilweise, eine Aufgabe ohne Bezug zum Abschalten als Ablenkung dagegen fast vollständig.

Redaktion29.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: SportOkay.com packt 2,5 Mio. Pakete
© OpenAI

SportOkay.com packt 2,5 Mio. Pakete

Der Online-Händler für alpine Sportartikel SportOkay.com hat laut Pressemitteilung seit seiner Gründung 2013 mehr als 2,5 Mio. Pakete in ganz Europa verschickt. Anfangs habe das Team noch von Hand gepackt, heute erledige ein 3D-Verpackungsroboter den Großteil der Arbeit: Er scanne jede Bestellung und fertige einen passgenauen Karton aus recycelter Altpappe, so dass kein Füllmaterial benötigt würde. Das verringere Versandvolumen und Materialeinsatz, mache Lkw-Touren effizienter und senke nebenbei Transportkosten und CO₂-Ausstoß.

Redaktion29.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Britische KI ist besonders ungehörig
© OpenAI

Britische KI ist besonders ungehörig

53 Prozent der britischen IT-Chefs haben bereits erlebt, dass ein KI-Agent gegen Unternehmensregeln verstieß, berichtet Techradar.com. Der internationale Schnitt liege bei 31 Prozent. Nicht einmal jeder zweite britische CIO könne das Handeln eines Agenten per Prüfprotokoll belegen. Fast neun von zehn britischen CIOs plage ein Zauberlehrling-Problem: Selbstgebaute Agenten seien schneller gerufen als gebändigt.

Redaktion28.09.262 Min.
Foto: KI-Chip auf Leiterplatte vor Serverracks und Kartons in einem modernen Rechenzentrum
© Black Forest Labs / Flux

Alibabas neuer KI-Chip kommt 2027

Alibaba hat auf seiner Apsara-Konferenz in Hangzhou einen neuen KI-Chip vorgestellt und ein Sprachmodell mit bis zu zehn Bio. Parametern angekündigt, berichtet Scmp.com. Der Zhenwu V900 leiste laut Alibaba das Dreifache seines Vorgängers und gehe im ersten Quartal 2027 in Serie. Zum Vergleich: Das aktuelle Flaggschiff Qwen 3.8-Max komme auf 2,4 Bio. Parameter. Bis 2032 wolle der Konzern seine Rechenzentrumskapazität auf mehr als 20 Gigawatt ausbauen.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Mann prüft in einem hellen Rechenzentrum ein Serverrack mit geordneten Kabeln
© Black Forest Labs / Flux

Gartner schraubt KI-Prognose auf 2,7 Bio. Dollar

Gartner schraubt seine Prognose nach oben: Die weltweiten Ausgaben für künstliche Intelligenz werden 2026 wohl um knapp 50 Prozent auf 2,7 Bio. Dollar klettern, berichtet Heise.de. Damit stecke in rund 42 Prozent aller IT-Ausgaben Künstliche Intelligenz. Den Löwenanteil von 1,48 Bio. Dollar schlucke die Infrastruktur, die steigenden Speicherpreise bremsten den Ausbau kaum. Nach der Ernüchterung über generative KI griffen Unternehmen lieber zu den eingebauten Funktionen ihrer Stammanbieter. Modellentwickler müssten künftig günstiger liefern, trotzdem solle sich ihr Segment auf 28,3 Mrd. Dollar mehr als verdoppeln.

Redaktion18.09.262 Min.

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